Wie oft lest ihr Spielanleitungen, sind sie noch zeitgemäß?

Jörg Neißer, 30. Mai 2007 00:15 Uhr, 10 Kommentare Kommentare

Sammler von Videospielen kennen das: Wenn man sich ein Spiel für eine alte Konsole zulegt, so möchte man es doch in möglichst unversehrter Verpackung mit Anleitung haben. Für den reinen Sammelzweck kann ich dies durchaus verstehen. Bei mir ist es so, ich achte sehr darauf (auch bei Spielen für die neuen Konsolen), dass das Spiel immer komplett mit Manual ist. Doch tatsächlich reinschauen, ist mir heut aufgefallen, tue ich so gut wie nie. Höchstens mal, um zu sehen wie das Büchlein aufgebaut ist, wieviel Mühe sich die Entwickler gemacht haben oder welche Artworks meine Augen erfreuen dürfen.

Aber eigentlich so gut wie nie muss man tatsächlich mal etwas nachschauen, umfangreichen Ingame Tutorials sei Dank. Meine Frage geht jetzt an euch: Sind Anleitungen nicht mehr zeitgemäß? Wie wie sieht es mit euch aus, was war euer letztes Spiel, bei dem ihr tatsächlich in die Anleitung geschaut habt und aus welchem Grund? Achtet ihr überhaupt darauf, dass eine beim Kauf dabei ist?

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10 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Definiendum

    schrieb am 29. Mai 2007 um 18:40 Uhr (#)

    Letztens beim Kauf eines PS2-Spiels ist mir aufgefallen, dass kein Manual dabei war. Meine Freundin versicherte mir glaubhaft, dass man heutzutage garnicht mehr damit rechnen kann, dass einem Spiel tatsächlich noch ein Manual, sein es auch noch so dünn, beiliegt. Ich meine, was erwartet man für läppische 60€? Okay in dem Fall waren es 15… aber es geht um’s Prinzip.

    Bei komplexeren Spielen schau ich meistens rein, wenn ich auf erste “Probleme” stoße. Zum Beispiel habe ich mir dann doch die Berufsbeschreibungen bei Final Fantasy III angeguckt.

  2. X3cCMD

    schrieb am 29. Mai 2007 um 18:57 Uhr (#)

    Na, Manual hab ich mir das letzte mal bei meinem Palm durchgelesen ^^ aber bei Games noch nie, es seiden ich glaubte ein Feature nicht richtig nutzen zu können, aber prinzipiell….nö

  3. thep0

    schrieb am 30. Mai 2007 um 02:19 Uhr (#)

    kommt vor, aber äusserst selten. zwecks vollständigkeit sollte eins dabei sein finde ich, zumal die spiele nun wirklich nicht grad 10 euro kosten :)
    ich glaub frueher war das wichtiger, bei streetfighter und so auf snes war mir das zb sehr wichtig wegen den moves usw.
    sonst bei neueren? wozu hat man internet/google ;)

  4. froetz

    schrieb am 30. Mai 2007 um 08:14 Uhr (#)

    Spiele müssen intuitiv bedienbar sein, also ohne Anleitung. Wenn etwas ohne Anleitung nicht funktioniert oder nicht bedienbar ist, ist das ganze nicht gut durchdacht.
    Manche Sachen kann man aber auch fast nur durch Nachlesen machen, wie z.B. oben genannte Moves oder ähnliches.

  5. toryu

    schrieb am 30. Mai 2007 um 10:04 Uhr (#)

    ich kann mich froetz nur anschließen trotzdem gehöhrt ein ordentliches booklet einfach dazu da finde ich es unverschämt von (zb) ea wenn die meinem 60ecu spiel ein 5 seitiges, nichtmal hochglanz, booklet beilegen in dem drinne steht wie man das spiele medium in die spiele konsole legt und welcher knopf wo auf dem pad/handheld zu finden ist… was soll das?

  6. Mandarine

    schrieb am 30. Mai 2007 um 12:18 Uhr (#)

    die Handbücher lese ich mir eigentlich immer durch!
    Für mich ist sowas ein “Must-have” und ein “Must-read”
    Ich liebe Anleitungen nun mal!

  7. Zis

    schrieb am 31. Mai 2007 um 23:44 Uhr (#)

    Früher, als ich noch den First Generation Gameboy hatte (allerdings den in rot), habe ich vor dem Spielen immer zuerst das ganze Booklet gelesen, bis zur letzten Seite. Da habe ich überhaupt jeden Schnipsel aus der Verpackung geholt und mir angeschaut (ja, auch die Epilepsie-Warnungen, grins). Das war eben was besonderes, sich diese 40,- Mark abzusparen und ein nagelneues Spiel zu kaufen, da wollte ich nichts verpassen oder übersehen.
    Als ich den Fat-DS bekommen hatte, handelte es sich um ein Geburtstagsgeschenk, weil ich, blank wie nur was und in meinem Alter leider ohne Taschengeld, mir das Ding nicht selbst kaufen konnte. Dementsprechend habe ich via Ebay gebrauchte Advance-Spiele gekauft, wovon nur die wenigsten mit Booklet bei mir ankamen. Das fand ich doof. Der Sammler”wert” daran interessiert mich nicht besonders, da ich noch alles an Gameboy-Kram habe, was ich je besessen habe, das gehört zu meiner “Geschichte”, sowas verkaufe ich nicht; ich bin also nicht am Wiederverkaufswert selbst interessiert.
    Aber irgendwie ist es doch schade um die liebevoll gestalteten Booklets, teilweise mit Geschichten versehen (Zum Beispiel das allererste Gameboy-Final-Fantasy, das war im Logbuch-Stil geschrieben. Erinnert sich da noch einer dran?).
    Natürlich findet man auch Hilfe im Internet, und mein Dank gild da all jenen geduldigen Seelen, die die Infos zusammentragen. Trotzdem kann man aber schon erwarten, daß ein Booklet dabei ist, für den Preis, und auch für Non-Gamer, die sich vllt. zum ersten Mal an so etwas revolutionäres wie Computerspiele heranwagen. ;-)
    Es ist frech genug, daß diese Heinis schon seit Ewigkeiten keine Hüllen für die Spiele mehr mitliefern, da müssen sie nicht auch noch am Booklet sparen und einfach alles der Community überlassen, die dann brav selbst etwas schreibt.
    Ich finde Booklets runden das Gesamtvergnügen einfach ab.

  8. Sascha

    schrieb am 28. Juli 2007 um 18:57 Uhr (#)

    Hallo @ all. Ich habe mir vor einiger Zeit ein gebrauchtes Spiel gekauft und leider war die Anleitung nicht dabei. Kennt jemand vielleicht eine Seite wo man sich die kostenlos downloaden oder wenigstens anschauen kann.
    (z.B. als pdf ) Format

  9. Sascha

    schrieb am 28. Juli 2007 um 19:00 Uhr (#)

    Hab ganz vergessen was für ein Spiel. Und zwar : Scarface PC-Spiel
    please help

  10. ueggi

    schrieb am 2. Juli 2008 um 20:45 Uhr (#)

    Bei alten Konsolen wie das Atari 2600 hat das Titelbild immer meine Fantasy angeregt.
    z.b bei Berzerk.


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