Achtung! WiiFit kein Ersatz für Freiluft-Sport!

Klaus Schneider, 28. April 2008 19:30 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Diese Meldung rattert wie geschmiert durch die Nachrichtenfelder der globalen Vernetzung. Und wir, so behäbig wir sind uns unseres eigenen Verstandes zu bedienen, werden hellhörig und spitzen unsere mit honigsüßem Wachs verklebten Ohren. Shigeru spricht:

“Spending too long, staying in and playing any video game is not good. I always tell my children to get out on a sunny day and I, myself, went jogging in Central Park yesterday. But I do my stretching on Wii Fit. They work together.”

Also die Moral der Geschichte lautet. WiiFit darf die sportliche Betätigung in der freien Natur nicht ersetzen, aber es darf sie ergänzen. Wer in den letzten Tagen vor der Glotze joggte und gleichzeitig auf den Bildschirm starrte, um einen in der virtuellen Parklandschaft rennenden Mii-Charakter zu beobachten, sollte vielleicht das selbe Kunststück in der holden Natur versuchen. Das Zitat stammt aus einem Bericht von Times Online, wo ein Exklusiv-Interview mit Shigeru Miyamoto durchgeführt wurde.

Manche Menschen trauen den Konsumenten keine kritische Mediennutzung zu.

Jedenfalls stellt Miyamoto noch die Möglichkeit in Aussicht, in Bälde mit dem Balance Board online gehen zu können. Zu was das führen mag? Leibesertüchtigungen als online geschalteter Wettkampf!

(via Times Online)

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1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. matthias

    schrieb am 29. April 2008 um 17:54 Uhr (#)

    wie lange wird es also dauern bis die erste meldung kommt, von einem teenager der sich bei einem wii-fit-wettbewerb zu tode gejoggt hat?!?


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