Die PSP als "Einstiegsdroge"?

Jan Wetzel, 23. Mai 2008 19:04 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Man kann die kleine Konsole ja als vieles bezeichnen – als sie noch ganz neu war, fragten mich zum Beispiel Leute, welchen Gameboy ich denn da hätte, um die “schlimmsten” Auswüchse der menschlichen Unwissenheit zu wiederholen. Doch die PSP als “Einstiegsdroge” – das ist schon das witzigste. Und kam zudem noch von John Koller, dem Senior Marketing Manager der SCEA. Die Formulierung verwendete er bei der sechsten Wedbush Morgan Securities Management Access Conference. Der Name ist auf gut deutsch ziemlich confusing, und auch Wedbush ist mir jetzt nicht so der Begriff (auch wenn sie nach eigenen Angaben “a leading financial services and investment firm” sind), dennoch sagte John Koller einige interessante Dinge.

“In the past, it was a small screen experience. It was something that was very difficult to have from a social perspective. Those things have changed.”

Zudem habe man sie PSP anfangs für 28-40jährige Geschäftsmänner konzipiert, also für die U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit. Das war mir so direkt neu, aber John Koller freute sich über diese demografische Änderung im Konzept:

“That’s a very good thing. It’s expansionary. For us, the PSP is a very high growth, high margin business and something that is a very good product for us.”

Und letztendlich die Sache mit der Einstiegsdroge. Sony sieht nämlich die PSP als erste Spielerfahrung, woran sich sich im besten Falle die PS3 anschließt. Irgendwie alles nichts neues. Aber nett gesagt, John.

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