Ninja Gaiden:
Dragon Sword Review / Test
Wer Ninja Gaiden kennt, der weiß, dass das Spiel nur so vor Gewalt und Blut strotzt und beim besten Willen in Deutschland nicht frei erhältlich ist. Etwas anders hingegen bei der DS-Version Ninja Gaiden: Dragon Sword. Hier verzichten die Entwickler auf rohe Gewalt und einen übermäßig hohen Schwierigkeitsgrad. Dabei unterscheidet sich der mobile Ninja jedoch nicht großartig von den bisherigen Konsolen-Versionen und macht eine recht gute Figur. Hier trifft Trash auf Kult.
Während sich die Xbox 360-Besitzer schwarz ärgern, dass Ninja Gaiden 2 für den deutschen Markt gestrichen wurde, dürfen die DS-Fans den Stylus in die Hand nehmen und sich den Gegner-Massen stellen.
Die Story ist reichlich unspektakulär und war noch nie eine Stärke von Ninja Gaiden. Alles dreht sich um das Schicksal von Ryu und natürlich dem Bösen, das besiegt werden muss. Das Drachenschwert, so sagt die Legende, wurde aus den Knochen eines dunklen Drachens gefertigt. Das verzauberte Schwert gelangte in die Hände einer Blutlinie von Menschen, der auch der Ninja Ryu Hayabusa angehört und gleichzeitig ein Überlebender des Hayabusa-Clans ist. Er nahm das Familienerbstück, stellte sich einem zähen Kampf und zerbrach am Ende das Schwert in tausend kleine Stücke. Seitdem sind sechs Monate vergangen. Zu diesem Zeitpunkt war Momiji, eine junge und attraktive Ninja, außerhalb des Ortes, an dem die Tragödie geschah, was sie vor einer Katastrophe rettete. Während Momiji im Hayabusa-Dorf ausgebildet wird, wird sie entführt und so nimmt die tragische Geschichte ihren Lauf.
Gegner, Gegner, ich sehe nichts außer Gegner
Der Beginn gestaltet sich als relativ einfach und führt die Spieler an die Story und das Gameplay zügig heran. Schon bei den ersten Gegnern wird klar: Das Spiel geht tierisch auf die Knochen. Das Spielprinzip knüpft an die Vorgänger an und präsentiert das allseits beliebte Button-Mashing. In Dragon Sword steuert ihr den Ninja komplett mit dem Stylus, während der DS wie ein Buch gehalten wird. Links befindet sich eine Level-Karte und rechts auf dem Touchscreen werden die Aktionen ausgeführt, wo gleichzeitig auch das Spielgeschehen stattfindet. Alternativ lässt sich das Ganze auch umdrehen, damit Linkshänder zurecht kommen. Es ist sicherlich die komfortabelste Lösung Ryu auf dem DS zu steuern, doch nicht immer läuft alles glatt. Für die Fortbewegung genügt eine sanfte Berührung des Touchscreens, wobei sich Ryu wie in einem Click & Point-Adventure steuert. Die Gegner nimmt er mit seinem Schwert bzw. dem Stylus auseinander und schickt sie über den Jordan. Für die Ausführung der Moves und Attacken gibt es verschiedene Gesten, die gezeichnet werden wollen. Fühlt sich ein Gegner auch noch so munter, zeichnet man durch ihn hindurch, damit Ryu einen tödlichen Schwertangriff zu seinen Gunsten ansetzt. Je nachdem in welche Richtung der Stylus geschwungen wird, hat der Ninja verschiedene Tricks auf Lager. Auch ein beherzigter Sprung ist möglich, indem der Stylus einfach nach oben gezogen wird. Führt ihr ihn sofort wieder nach unten, dann wird Ryu zum Vollstrecker und trifft den Gegner mit voller Wucht. Ein besonderer Vorteil des Sprunges ist, dass aus der Luft Shuriken (Im Volksmund Ninja- oder Wurfsterne) geschossen werden können, um etwa die penetranten Gegner mit Pfeil und Bogen ausschalten zu können, danach aber gleich wieder einen fürchterlichen Schlag in die Gegner-Massen anzusetzen.
Aber auch die Ninpo-Zauber sind wieder mit am Start. Der erste ist ein Feuerball, der nicht nur gegen fiese Monster eingesetzt wird, sondern auch Spinnennetze abfackelt, die den Weg versperren können. Im Laufe des Abenteuers erlernt Ryu weitere hinzu. Ausführbar sind sie allerdings nur dann, wenn das Ninpo-Symbol aufleuchtet. Ist dies erstmal angetippt, dann erscheint auf dem Bildschirm ein asiatisches Schriftzeichen (Sanskrit-Buchstabe), das man mit dem Stylus nachzeichnen muss, damit sich der Zauber aktiviert.
Auf Dauer zeichnet sich ab, dass die einzelnen Aktionen zu ungenau sind und das Ganze schnell in wildes Herumfuchteln mit dem Stylus ausartet. Handgelenk schonend ist das mit Sicherheit nicht. Die Horden von Gegnern tragen sicherlich auch ihren Teil mit hinzu. Nahezu unendlich viele Monster spawnen aus dem Boden und erst nachdem sie besiegt sind, öffnet sich die Sperre. Wie gewohnt, sind die Endgegner dicke Bosse, die ordentlich zum Schlag ausholen. Besiegte Gegner geben Essenzen frei, die etwa der Gesundheit oder der Ki-Kraft zu Gute kommen. Gelbe Essenzen dürfen gegen Gegenstände in Muramasas Laden eingetauscht werden. Dort gibt es den Juwel des Geistschmiedes (erhöht Level des Drachenschwertes), Leben der tausend Götter (Erhöht maximale Gesundheit), Technik-Schriftrollen (Erlernen von neuen Kampftechniken) und Ninpo-Schriftrollen.
Ein sexy Hingucker
Im Grunde rennt Ryu nur durch vorgerenderte Kulissen, die recht hübsch designed sind und ein glückliches Lächeln auf das Gesicht zaubern. In einigen Levels sieht man den schwarz gekleideten Ninja sogar von der Seite, was an ein typisches Jump&Run erinnert. Optisch offenbart sich ein durchweg positives Ergebnis, das mit detaillierten Umgebungen überzeugen kann. Die Animationen der Charaktere sind für DS-Verhältnisse vollkommen in Ordnung, doch die Charakter-Texturen sind etwas matschig. Doch besonders die toll in Szene gesetzten Zwischensequenzen geben dem asiatischen Stil erst das gewisse Etwas, denn sie werden in illustrativer Weise mit Comiceinlagen erzählt. Kampfarenen der Endbosse erstrahlen im schmucken 3D.
Musikbegeisterte kommen leider nicht voll auf ihre Kosten, dürften aber das ein oder andere DejaVu erleben. Der Soundtrack ist ordentlich, bietet aber keine außergewöhnlichen Momente. Dazu gehören auch die Stimmen bzw. die Stöhner, die in den Zwischensequenzen vorkommen. Nach einer Weile nerven sie einfach nur noch.
Wir bedanken uns bei Ubisoft für die freundliche Bereitstellung eines Testmusters.
(Fazit weiter unten)
| Game Facts | |||
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Entwickler: Tecmo |
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| Review | Ninja Gaiden: Dragon Sword | |
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Steuerung Mit dem Stylus geht es auf Schnetzeljagd und das ist auch gut so. Einzig die ungenaue Ausführung der Aktionen läd zum “Dauerrubbeln” ein und schlägt sich nach einiger Zeit auch auf das Handgelenk nieder. |
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Grafik Hübsche Levels und detaillierte Hintergründe sowie die tollen Zwischensequenzen lassen eine typische Ninja Gaiden-Atmosphäre aufkommen, mehr aber auch nicht. |
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Sound Unspektakulärer, dafür aber in das Spiel passender Soundtrack. |
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Spielspaß Anfangs geht es rund und schon bald startet das Dauer-Geschnetzel. In rund 7 Stunden läuft auch schon der Abspann. |
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Sonstiges |
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81% |
Fazit Zugegeben, eine Ninja Gaiden Portierung ist nicht einfach, denn die hohen Anforderung an die Spieleserie sind nicht leicht zu erfüllen. Ninja Gaiden: Dragon Sword macht auf dem DS eine gute Figur und lädt zum kultigen Trash-Spiel nahezu ein. Die Steuerung ist innovativ und geht leicht von der Hand, allerdings zu ungenau. Technisch steht das Spiel fast ohne Konkurrenz da, obwohl meistens vorgerenderte Hintergründe zum Einsatz kommen. Fans der Serie, die das viele Blut und die herumfliegenden Körperteile liebgewonnen haben, müssen sich komplett umgewöhnen. Immerhin dürfen sie sich auf zusätzliche Hintergrund-Informationen freuen, wie etwa die Geschichte des Drachenschwertes. Dragon Sword hat Potential zum Action-Hit, doch bis dahin ist es noch ein langer und steiniger Weg. Ein Must Have in der eigenen Sammlung? Ja, definitv! |
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Galerie
Trailer

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medienlese.com
imgriff.com
fokussiert.com
netzwertig.com
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Mewe
Schönes review. Das Spiel ist so wie ich es mir vorgestellt hab’. Mehr Style gibts aufm DS noch nicht^^
Okan
ey lol das letzte level wurde in der DEUTSCHLANDversion weggeschnitten – . -
Mewe
waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaAAAAS??WO??WANN??WIE????
KillaO
Level 13 da ist doch die endgegnerin oder nicht?
Gegen die kann mann nicht antreten das ist das doofe dann werden sofort die Credits(ABSPANN)angezeigt und fertig
KEIN ENDGEGNER kein Spass
Mewe
doch man kann gegen beide hohendämonen und den Drachen kämpfen