Und nun gedenken wir dem N64

Klaus Schneider, 29. Juni 2008 13:47 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Der N64 hat mich mit Nintendo erst richtig zusammen geschweißt und zählt für mich persönlich zur größten Konsole aller Zeiten. Banjo-Kazooie, Jet Force Gemini, Perfect Dark, Majora’s Mask oder ISS 2000…die illustre Liste ließe sich noch ein Stück weit weiterführen. Doch Schluss mit den von Erinnerungen geschwängerten Gedanken aus der glorreichen (und verzockten) Jugendzeit. Die werten Kollegen von n-europe.com haben diese Woche ein so genannte “Appreciation Week” am Laufen, wo den alten N64-Spielen gedacht wird.

Jedem Tag ist ein Genre gewidmet, das von der modulbasierten Konsole abgedeckt wurde und die Leser können ihre Gedanken niederschreiben, die der Öffentlichkeit preisgegeben werden. Vielleicht hängt ihr an der guten alten Konsole genauso wie ich und werdet die paar Kommentare zu denkwürdigen (oder weniger denkwürdigen) Spielen ebenso genüsslich ausschlürfen. Jedenfalls eine tolle Idee und da verweisen wir gern auch auf unsere linguistisch anders orientierte “Konkurrenz”. Mit deutschsprachigen Seiten würde wir diese freundschaftlich gesinnte Brüderlichkeit nie und nimmer pflegen. Konkurrenzdenken beherrscht die Szene! Schlimm.

(via n-europe.com)

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6 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Sonic7

    schrieb am 29. Juni 2008 um 19:36 Uhr (#)

    Ich bin Seit dem GB danach SNES bei NINTENDO! oh ja STARFOX, Donkey Kong Country, Super Mario World, Yoschi….. und und und….. Aber der N64 wahr auch sehr Cool. F-ZERO X, 1080 Snowboarding, 007 GOLDENEYE oder Cruisn wahren einfach der Hammer!

  2. möppelpupp

    schrieb am 29. Juni 2008 um 19:44 Uhr (#)

    Weiß gar nicht wieviele Stunden ich damals Goldeneye gezockt habe mit Kumpels…einfach nur geil die N64!

  3. Stefan

    schrieb am 29. Juni 2008 um 20:04 Uhr (#)

    Ach ich weiß nicht…
    Es gab zwar Jump`n`Runs in Masse, auch diverse Ego-Shooter und Fun-Racer, aber Rollenspiele? Action-Adventure? Nix erwähnenswertes außer Zelda und Paper Mario, aber die hatte man auch irgendwann durch.
    Ich bin Nintendo Fanboy seit NES-Zeiten und besaß jede Konsole seitdem (außer Virtual Boy, aber der ist auch ein Handheld ;) ), aber sowohl der Nintendo 64 als auch der Gamecube hatten (ähnlich wie bisher bei der Wii) zu wenige Drittherstellerspiele. Squaresoft!!!
    Der Vorteil: Man konnte praktisch alle relevanten Spiele besitzen, der Nachteil: man konnte praktisch alle relevanten Spiele besitzen.
    Zudem sehen N64-Spiele heute nur noch für Fans und Nostalgiker gut aus (gut, dass ist bei 3D-Spielen aus der Zeit ähnlich), während alte Bitmap-Spiele noch immer reizvoll und detailreich wirken (Yoshis Island!!) und von mir gerne aus der Ecke geholt werden.

    Nicht falsch verstehen:

    Der N64 hat auch mich fasziniert, ein paar Perlen, als erster den Analog-Stick (auch wenn das Pad mit seinen 3 verschiedenen Stellungen praktisch nur auf eine Weise genutzt wurde) und das RumblePack! Aber: viel zu wenige Spiele mit zu wenig Vielfalt.
    Die Maschine war halt ein Soloprojekt für Myamoto (und ein bisschen Rare, auch wenn die SPiele mM lange nicht so gut waren wie die des erstgenannten!).

  4. Klaus

    schrieb am 29. Juni 2008 um 23:31 Uhr (#)

    “Der Vorteil: Man konnte praktisch alle relevanten Spiele besitzen, der Nachteil: man konnte praktisch alle relevanten Spiele besitzen.”

    Das trifft den Punkt. Nur da man nicht mit diversen Spielen umspült wurde, widmete man sich den wenigen Spielen umso mehr. Die unüberbrückbar scheinenden Wartezeiten auf Spiele wie DK64, Jet Force Gemini und besonders Banjo-Tooie hatten einen rituellen Charakter, der mir damals als 14-jähriger viel Nerven kostete. Und durch den noch nicht vorhandenen Internet-Anschluss mengte sich noch die pikante Note von Geheimniskrämerei ins Spiel.

    Ich werde den Moment nie vergessen, als mein Bruder ins Zimmer gestürmt kam und einen ausgeliehenen N64 aus dem schwarzen Rucksack wuchtete. Das erste Mal Ocarina of Time in Bewegung. Das erste Mal durch die kunterbunten Gassen von Diddy Kong Racing rasen. Das erste Mal mit Banjo und Kazooie durch “Spiral Mountain” hüpfen. Großartig.

    Letztlich ist der N64 wohl eher eine Herzensangelegenheit und hat wohl dank der Neigung zur verklärenden Vergangenheitsbewältigung einen besonderen Platz bei vielen Spielern. Die Spiele sind nämlich wirklich sehr schlecht gealtert. Wer zuletzt mal wieder zu Goldeneye gegriffen hat, weiß vielleicht wovon ich spreche.

    Ich traue mich schon gar nicht Banjo-Kazooie bei ebay zu ersteigern, weil ich mir meine Erinnerungen nicht nehmen lassen will. Es ist so, als ob man meint, nachts eine Aphrodite geschwängert zu haben und dann, bei Tageslicht besehen, feststellt, dass es sich eher um eine weibliche Gorgonin handelt.

    Erinnerungen sind wie die Jungfernhäutchen. Wenn sie einmal gerissen sind, sind sie gerissen und nimmermehr wiederherzustellen.

  5. chris

    schrieb am 30. Juni 2008 um 13:01 Uhr (#)

    der N64 ist für mich die Blütezeit meiner Spielerei, es sind die Erinnerungen was diese Zeit so besonders macht. Für mich wird es wohl nie wieder ein besseres Spiel als Zelda OoT geben, Mario 64 lässt Galaxie alt aussehen und Goldeneye war damals der Shooterhimmel.
    Mein erstes Spiel war Xtreme-G, so sauschnell und geil ey!!!

    Aber aus heutiger Sicht sind diese Spiele veraltet… die Welt hat sich weiter bewegt. Auch NINTENDO ist nicht mehr das was es mal war.
    …mir fehlen irgendwie die Worte um den N64 oder besser gesagt die Spiele zu würdigen. Für mich und wohl auch für viele andere war diese Zeit etwas ganz besonderes, magisches, etwas das nie wieder zurück kommen wird… haltet es fest in euern Herzen :)

    ;)

  6. Klaus

    schrieb am 30. Juni 2008 um 13:41 Uhr (#)

    Schön und vor allem wahr gesprochen chris.


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