Viva Pinata ist tot

Silvio Werner, 30. August 2008 21:48 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Demnächst erscheint mit Chaos im Paradis das dritte Spiel des Viva Pinata Franchise, dann soll laut Lead Designer Justin Cook Schluss sein. Einen Teil für Nintendo DS gibt es noch, dann wolle man sich dem Franchise entfernen. Die Gründe dafür dürften wohl an der “Philosophie” des Entwickler Rare liegen: Dieser produziert fast ausschließlich hochqualitative Spiele, Ausmelken einer Marke ist nicht zu finden. Entgültig sollte die Entscheidung aber nicht zu sehen sein: Spätestens mit einer neuer Konsole ist ein neuer Viva Pinata Teil meiner Meinung nach sicher.

(via xboxfront)

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Rob

    schrieb am 31. August 2008 um 13:23 Uhr (#)

    “[...]“Philosophie” des Entwickler Rare[...]: Dieser produziert fast ausschließlich hochqualitative Spiele”

    Hah, also da bin ich ja anderer Meinung. Ich habe seit 2001 kein Rare-Spiel mehr gesehen, dass nicht bestenfalls passabler Durchschnitt war. Die hatten zu SNES- und N64-Zeiten ihren Zenit, danach sind denen peu à peu die fähigsten Köpfe abgewandert. Ich will ja nicht behaupten, dass das Ende der Exklusiventwicklung für Nintendo der Hauptgrund dafür war, aber seit ihrem Microsoft-Deal produzieren die echt nichts wirklich nennenswertes mehr.

  2. Oliver

    schrieb am 2. September 2008 um 13:12 Uhr (#)

    Das Märchen von den abgewanderten Köpfe wird wohl nie aus den selbigen verschwinden.. Das trifft nur auf das DKR und zu Teilen auf das PD Team zu. Die anderen Teams sehen noch immer so aus, wie zu N64 Tagen. Lediglich an Größe haben diese zugenommen.
    Außerdem: Wäre VP zu Nintendo Tagen veröffentlicht worden, würde es heute als Kult-Klassiker gelten.

  3. Rob

    schrieb am 5. September 2008 um 00:22 Uhr (#)

    Ich verstehe nicht ganz: Ist also jeder, der Viva Piñata für nett gemeintes, harmloses Geplänkel für den Casual-Gamer hält, automatisch ein neidischer Nintendo-Fanboy? Wie ich bereits sagte, sehe ich den allgemeinen Qualitätsabfall bei Rare-Titeln in den letzten Jahren NICHT durch den Wechsel zur Microsoft-Kooperation verschuldet, es deckt es sich nur eben zeitlich ungefähr. Ich fand aber auch Starfox Adventures schon reichlich mittelmäßig, soviel dazu.
    Und die Teams hinter GoldenEye und Perfect Dark stellten für mich nun einmal wichtige Leute innerhalb von Rare dar, und wenn solche irgendwann gehen, kommt hinterher leider des öfteren Sondermüll wie Perfect Dark Zero heraus.

  4. Klaus

    schrieb am 5. September 2008 um 15:19 Uhr (#)

    Man könnte manchmal meinen, Rare wäre der besonderen Fähigkeit verlustig gegangen, sehr guten Spielen den einen Pfefferminz durchsetzten Atem einzuhauchen, der brillante Spiele im Besonderen auszeichnet. Die Schwelle zwischen Sehr gut und Grandios ist derzeit irgendwie eine unübertretbare Berliner Mauer geworden.

    Rare macht super Spiele, aber ihnen fehlt das besondere Feuer – meine Meinung. (im Klartext, ich stimme eher mit Rob überein).


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