Gedankenkontrolle kann auch etwas positives sein

Dass die Eingabemethode der Wiimote nicht das Ende vom Lied ist, sollte jedem Sci-Fi affinen Videospieler klar sein. Die Firma NeuroSky aus dem kalifornischen Silicon Valley möchte auf der Tokyo Game Show mit ihrem revolutionären Mindset für aufsehen sorgen. Dieses Gerät, das in Form eines normale Headsets daherkommt, erlaubt wie der Name vermuten lässt die Kontrolle von Games (und Elektronik allgemein) per Gedanken. An einem noch nicht benannten PC-Spiel soll die Funktionalität dem Fachpublikum vorgestellt werden.
Zumindest in der Theorie ist dies natürlich ein geniales Konzept und hier liegt auch mit absoluter Sicherheit die Zukunft. Doch ist die Technologie für einen sinnvollen Einsatz schon weit genug? So toll das Alles auch klingen mag, die Videos auf YouTube sorgen doch für erhebliche Ernüchterung. Einen Hund von links nach rechts laufen zu lassen ist nicht sonderlich spektakulär, ebensowenig einen Ball in Richtung Spielfigur zu befördern, da muss schon deutlich mehr kommen. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass die Geräte von NeuroSky lediglich Gerhinströme in Aktionen umwandeln können. Dieses Verfahren ist von vornherein stark limitiert
Bevor es nicht möglich ist, ein Metal Slug oder Call of Duty komplett mit der Kraft der Gedanken zu lenken, macht diese Technik für herkömmliche Videospiele wenig Sinn. Natürlich wird es wie für die Wii auch hier spezielle Konzepte geben, doch wie gut das in der Praxis funktioniert, zeigen die wenigen wirklich gelungen Beispiele auf diesem Gebiet mehr als deutlich. Liebe Kalifornier, wenn eure Erfindung wirklich so revolutionär ist und nach der TGS die Fachwelt hellauf begeistert ist, dann werden wir die ultimative Lobhudelei in unserem Blog veröffentlichen, versprochen. Falls es auch nur einen Deut weniger als spektakulär ausfällt, dann wurde an dieser Stelle bereits alles gesagt.
*UPDATE*
Das gezeigte Spiel ist in Zusammenarbeit mit keinem geringeren als Square-Enix entstanden, wie Gamasutra berichtet. Diese Nachricht lässt uns doch wieder ein wenig auf brauchbare Ergebnisse hoffen. Producer Ryutaro Ichimura sagt zu dem Thema: “Ich bin begeistert über die Zusammenarbeit mit NeuroSky und dass wir die Möglichkeit bekommen haben, ihre fortgeschrittene Technik in eine von Gehirnströmen gesteuerten Game Demonstration einzubauen. Auch wenn die eigentliche Absicht dieser Demo ist, die Resultate der kurzen Entwicklungsphase zu testen, so hoffe ich doch, dass sie neues Potential in Spielen erschließen wird.”
(via mediabiz)

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Anonymous
Da find ich das emotiv-Headset doch um einiges besser.
Siehe emotiv.com
Greetings
klaus-martin meyer
alter schwede, bei den teilen sollte man doch eher von Kopfhörer mit sprechgarnitur sprechen und nicht von headset…