Bully verliert gegen Bully

Gerhard Rohrer, 29. Oktober 2008 13:06 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Michael “Bully” Herbig hat gegen das Computerspiel “Bully: die Ehrenrunde” geklagt und ist damit gescheitert. Michael Herbig wollte verhindern, dass das Spiel weiterhin unter “seinem” Namen vertrieben wird. Er wolle nicht mit einem “Gewaltspiel” in Verbindung gebracht werden…

Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass “Bully” im Deutschen mehrere Bedeutungen habe (Hunderasse, Auto, usw.) und nur ein Teil des gesamten Spieltitels sei. Deshalb gäbe es keine Verwechslungsgefahr und somit würden keine Marken- und Namensrechte verletzt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Was haltet Ihr von dem ganzen?

(via heise)

» Mehr lesen: Wii Allgemein (1018)

» Nächster Artikel: Die unnötige Verschmelzung von Game-Controller und Spielzeug-Pistole
» Älterer Artikel: Banjo: Unglaublich, die Demo ist da!

» Drucken
» Merken/E-Mail

4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Kristin

    schrieb am 29. Oktober 2008 um 13:20 Uhr (#)

    Ganz ehrlich? Ich finds total bekloppt, dass Bully gegen das Spiel geklagt hat. Schliesslich bezeichnet das Wort “Bully” nunmal jemanden, der andere Mitschüler ärgert. Die korrekte Übersetung ist “Tyrann” und das ist Jimmy Hopkins nunmal. Ich glaube kaum, dass sich Rockstar damit an Bully Herbig orientiert haben und ich habe das Spiel auch zuvor nie mit ihm in Verbindung gebracht. Daher: Total dämlich.

  2. FRAQ

    schrieb am 29. Oktober 2008 um 13:50 Uhr (#)

    jemand wie bully herbig klagt wegen sowas? lächerlich. da gehört er eher von paramount und anderen studios verklagt wegen seiner dämlichen star trek parodien und co.
    namensrechte auf einen begriff wie bully geltend zu machen, da kann ich nur mit dem kopf schütteln. dem steigt sein (nicht gerechtfertigter und auf dem flachen deutschen schenkelklopfhumor von millionen basierender) erfolg wohl auch etwas zu sehr zu kopf.

  3. Joerg

    schrieb am 29. Oktober 2008 um 14:47 Uhr (#)

    Das war sicher nicht Herrn Herbigs Idee, da steckt mit Sicherheit seine Agentur dahinter. Bully ist doch ein sau cooler Kerl, der würde auf so einen Scheiß niemals von alleine kommen, dafür geht’s dem einfach zu gut.

  4. Murgi

    schrieb am 29. Oktober 2008 um 15:58 Uhr (#)

    Ich denke nicht, dass der Herr Herbig wirklich daran geglaubt hat zu gewinnen. Aber so bringt man sich selbst mal wieder ins Gespräch, nachdem es ja jetzt schon länger etwas ruhig um ihn war. Eine bewährte Marketingstrategie.


Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

Oder verbinde dich mit deinem Facebook-Account