Die unnötige Verschmelzung von Game-Controller und Spielzeug-Pistole

Jörg Neißer, 29. Oktober 2008 14:45 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Kennt ihr Nerf? Die Marke ist in Deutschland nicht so bekannt, die US Kids schiessen mit den ungefährlichen Kunststoffpfeilen voller Begeisterung auf alles, was nicht niet und nagelfest ist. Was macht der clevere Marketing Mensch mit seiner erfolgreichen Marke, er versucht neue Gebiete zu erschliessen, um noch mehr Geld aus den doofen Konsumenten zu quetschen. Denn, wie cool ist das denn bitteschön, ein Game-Controller der auch echte Pfeile verschiessen kann? Arsch-lahm! Denn in der Realität, da wo wir alle Leben (ausser den Werbefuzzis, die solche glorreichen Ideen haben), hat diese Kombination absolut keinen Mehrwert. Wer läuft schon durch die Gegend mit einer Wiimote auf der Knarre und verschiesst die Schaumstoff-Pfeile oder umgekehrt, wer verschiesst die Pfeile, während er das beigelegte Wii Game zockt? Die Antwort die ihr händeringend sucht lautet: Niemand!

Nerf-N-Strike, wir ihr im Video unten sehen könnt, ist nichts weiter als ein, höchstwahrscheinlich (sonst wäre meine ganze Aufregung ja umsonst), grottenschlechter Lightgun-Shooter. Die auf der Packung angeteasten 25 Nerf-Modelle sind natürlich nur virtuell enthalten, zum anpacken gibt’s nur die unscheinbarste der gezeigten Pistolen. Meine Damen und Herren, sie brauchen nicht weiter zu suchen, der Ausverkauf der Nintendo Seele beginnt genau an dieser Stelle.

(via amazon)

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3 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Sonic7

    schrieb am 29. Oktober 2008 um 15:28 Uhr (#)

    NERF? Da gabs doch immer Werbung im NINTENDO Magazin *TOTAL!* Das wollte ich immer haben…. Und der Trailer ist auch ziemlich Cool

  2. Levian

    schrieb am 30. Oktober 2008 um 11:09 Uhr (#)

    also is zwar unnötig, dass das teil echte pfeile schießt, aber das spiel an sichsieht nich schlecht aus. hoffe die steuerung versagt nicht.

  3. Jimbei

    schrieb am 2. November 2008 um 20:28 Uhr (#)

    what. the. fuck.


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