Shiggy:
Wie aus Casual Hardcore wird

Gerhard Rohrer, 21. November 2008 13:47 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Die Debatte bezüglich Casual- und Hardcore-Games dauert mittlerweile ja schon lange an und nervt schön langsam. Kürzlich meinte Shigeru Miyamoto dazu, dass jeder Spieler mal klein anfange, viele danach aber zu Hardcore Spielern werden würden. “Everyone starts off as a light user but at some point many of them become hardcore gamers.”
Als Beispiel nannte er seine Frau, die mit Dr. Kawashima’s Gehirnjogging begann. Bei “Mehr Gehirnjogging” entdeckte sie das darin enthaltene Dr. Mario, nach dem sie süchtig wurde und mittlerweile besser als Shiggy selber spielt.

Miyamoto scheint die Debatte Casual-/Hardcore-Spieler auch schon zum Halse raus zu hängen. So fragt er sich nämlich, ob es eine solche Unterscheidung überhaupt geben könne? Es gäbe genug Hardcore-Gamer, welche auch Casual-Games spielen. Miyamoto glaubt auch, dass umgekehrt viele Casual-Gamer Nintendo Hardcore-Games zocken würden. Eine Mission Nintendo’s sei es, die Barriere zwischen diesen beiden Welten zu brechen. Dazu trägt seiner Meinung nach Wii Music bei.

Ich muss Shiggy zumindest teilweise recht geben. Meine Schwester fand auch mit Dr. Kawashima den Einstieg in die GamingWelt. Mittlerweile hat sie schon Zelda, Super Mario und auch Geheimakte Tunguska durch. Umgekehrt gibt es allerdings auch sicher bereits viele ehemalige “Nintendo Jünger”, welche mittlerweile mit anderen Konsolen glücklich geworden sind. Ob Wii Music dazu beitragen kann, die beiden Welten zu vereinen bzw. zu vermischen bezweifle ich allerdings. Da denke ich schon eher an Wii Sports und Wii Fit. Was meint ihr?

(via NintendoEverything)

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5 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Andree

    schrieb am 21. November 2008 um 14:07 Uhr (#)

    Es heißt übrigens “casual” und nicht “causal”…
    casual bedeutet gelegentlich und causal, man glaube es kaum, kausal.

  2. CreatorX

    schrieb am 21. November 2008 um 21:05 Uhr (#)

    Was für eine Erkenntis, eine, die die Welt nicht braucht!

  3. plagu3

    schrieb am 21. November 2008 um 21:10 Uhr (#)

    Erstmal wollte ich nachfragen, ob ihr wirklich Causal-Games meint und nicht Casual-Games. Von ersterem habe ich noch nie etwas gehört und Casual-Gamer ist schließlich ein Modebegriff für Gelegenheitsspieler.

    Zum Thema: Casual-Games haben ihre Daseinsberechtigung und ich finde es vollkommen vertretbar, dass es gerade für die Wii einige auf dem Markt gibt. Die Steuerung drängt einem diese geradezu auf. Und letztlich glaube ich auch, dass viele Spieler, die sich nicht für Call of Duty oder ähnliches begeistern können, auf diese Art und Weise sanft an Videospiele herangeführt werden. Das ist an sich nicht schlecht und jeder bekommt so das, was er verlangt.

    Was mir aber gerade bei der Wii und auch dem Nintendo DS auffällt, ist die Überflutung des Marktes zu meiner Meinung nach überhöhten Preisen. Ich besitze selbst einen DS und überlege mir auch eine Wii zu zulegen, aber letztlich möchte ich nicht nur Spiele bekommen, die ich am Computer als Freeware hinterher geschmissen bekomme, weil sich ein Verkauf einfach nicht durchsetzen würde. Nintendo und die Spieleentwickler müssen langsam einen Mittelweg finden, um beide Spielertypen zufrieden zustellen. Ich gucke mir die News über die Neuerscheinungen an und finde kaum mehr Toptitel, die einen Hardcorespieler ansprechen, dafür fast jede Woche ein Sophies Freunde ;)

    Kurz gefasst: Casual-Games ja, eine Konsole ausschließlich für diese nein!

  4. Gerhard

    schrieb am 24. November 2008 um 08:45 Uhr (#)

    *aaargh* immer wieder falle ich drauf rein…

  5. Gerhard

    schrieb am 24. November 2008 um 08:48 Uhr (#)

    jo – es heißt casual… vertue mich da immer *grml*


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