Bereits im zarten Alter von 5 Jahren mit dem Klassiker Pong durch seinen Vater an die faszinierende Welt des Videospielens herangeführt, verbrachte Sebastian Kalitzki die folgenden Jahre an C64, Amiga 500 und Game Boy. Später sollte sich durch die Markteinführung des Game Gear eine Affinität für die Marke SEGA entwickeln und mit dem Erwerb jeder Konsole aus dem Hause mit dem Igel weiter verstärken.
Die preferierten Genres sind damit auch der Sozialiserung in den frühen Neunzigern geschuldet und liegen schwerpunktmäßig im Bereich Jump’n'Runs, Adventure und klassischer Ballerspiele. Spielen muss in erster Linie Spaß bereiten und so zählen zu den Dauerlieblingen unter anderem die Sonic-Reihe, Katamari und Monkey Island.
Sebastian ist erreichbar unter sebastian[punkt]kalitzki[at]blogwerk [punkt]com.
Alle 12 Artikel von Sebastian Kalitzki auf gamgea.com:
Uppercut oder Selbstverstümmelung?
Als preisgünstige Alternative zu der beliebten Fight Night-Reihe erschien vor einigen Wochen das rund dreißig Euro günstige Don King Boxing. Eingebunden in viele Videoschnipsel kämpft ihr euch durch den obligatorischen Karrieremodus, trainiert im Studio und haut euch online auf die Mütze. Freispielbare Goodies sollen euch ebenso bei Laune halten wie immer wieder eingestreute Klassik-Kämpfe. In diesen kurzen Sequenzen spielt ihr entscheidene Szenen Boxsport-relevanter Kämpfe nach, zum Teil sogar in Schwarz/Weiss.
Unser Fazit:
Die Damen und Herren bei Take 2 wissen ganz genau, weswegen sie Don King Boxing nicht als Vollpreisspiel auf den Markt geworfen haben. Der Schwierigkeitsgrad ist unausgewogen, die Grafik nur Mittelmaß und diverse Designmängel verwehren eine höhere Wertung. Dennoch macht das Boxen Spaß, die Atmosphäre ist sehr gelungen und der Preis ist unschlagbar. Das Spiel wirkt insgesamt sehr ambitioniert, man bekommt jedoch den Eindruck, dass die Programmierer unter Zeitdruck standen. Viele Alternativen bietet der Markt für Boxfreunde allerdings nicht und wer von Fight Night die Nase voll hat, sollte dem Verrückten mit der krassen Frisur wirklich eine Chance geben!
6/10
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Ballerspaß oder einfach nur Balla Balla?
Rez HD, entwickelt von Tetsuya Mizuguchi, ist der kurze Titel eines Ausnahme-Ballerspieles. Ursprünglich für den in Frieden ruhenden Dreamcast aus dem Hause SEGA entwickelt, ist nach einer PS2-Umsetzung seit letztem Jahr auch für Microsofts Flaggschiff eine Konvertierung erhältlich. Als Download für die Xbox 360 müsst ihr gut zehn Euro investieren, um euch an dem psychedelischen Effektfeuerwerk laben zu dürfen. Die vektorbasierte Grafik und elektronische Musik schaffen dabei eine komplett eigenständige Note.
Unser Fazit:
Wer sich auf den ungewöhnlichen Grafikstil und das technoide Gehämmer einlassen kann, erwartet eine spielbare Hommage an den Film Tron. Sound und Grafik gehen hier eine schöne Symbiose ein, das Gefühl, ein pures Ballerspiel zu zocken kommt nur selten auf. Rez HD fühlt sich vielmehr wie ein Musikspiel an, die Explosionsgeräusche der Gegner fügen sich wunderbar in den Klangteppich ein. Der Schwierigkeitsgrad wird in den fünf Welten niemals unfair, aber durchaus fordernd. Gelegenheitsspieler und Technohasser werden wohl die Finger von Rez lassen, alle anderen sollten einfach mal Probe spielen. Der Ästhetik kann man sich jedenfalls nur schwer entziehen.
7/10
(den kompletten Ballerrausch gibt es nach dem Klick)
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Brettspielspaß am Spielspaßbrett?
Wer Die Siedler von Catan kennt, liebt es oder hasst es. Die wenigsten empfinden gar nichts, wenn sie an den oft prämierten Brettspielklassiker denken. Die nun erschienene Umsetzung Catan: Die erste Insel (Affiliate-Link) für Nintendos Kleinsten möchte Fans des Gesellschaftsspieles und Neulinge an die Konsole locken. Strategisches Bauen, geschicktes Handeln und ein wenig Glück zeichneten Catan bisher aus – ob dies auch auf Modul der Fall ist, lest ihr hier.
Unser Fazit:
Nur wenigen Brettspielen ist der Sprung auf den Bildschirm bisher so akzeptabel gelungen wie Catan, das lässt sich vorweg nehmen. Zu einer absoluten Top-Wertung reicht es aber leider nicht, da kleinere Designmängel den Spielspaß an einigen Stellen trüben. Fans des Brettspiels dürfte der Einstieg leicht fallen: Das Regelwerk wurde ohne Änderungen von der Vorlage übernommen und gut adaptiert. Grafisch erwarten euch recht ansehnliche Standbilder eurer virtuellen Spielpartner und eine etwas zu grobe Kartenübersicht, welche aber dem Display geschuldet sein dürfte. Insel-Veteranen greifen bedenkenlos zu, Neueinsteiger spielen am besten erstmal Probe.
8/10
Wir danken United Soft Media Verlag GmbH für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsmusters
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Spaßerweiterung oder Abzocke?
Die nun mehr zweite Erweiterung für Fable 2 steht mit in die Zukunft sehen in den virtuellen Ladenregalen. Für 560 Microsoft Points erwarten euch zwei neue Hauptmissionen, eine Wettkampfarena und diverse neue Kleidungsstücke. Darüber hinaus gewährt euch das Addon auch noch einen kleinen Blick in die Zukunft von Albion. Für den geneigten Sammler gilt es zudem 250 Punkte an Gamerscore zu sammeln, was die mögliche Gesamtpunktzahl auf 1350 anwachsen lässt.
Unser Fazit:
Wer stur die beiden Hauptquests durchspielt und sich die Arena nur kurz anschaut, dürfte nach ein bis zwei Stunden bedient sein. Spieler, die sich genauer Umschauen und alles freispielen möchten, was das Addon ihnen zu bieten hat, können mit rund vier Stunden Gesamtspielzeit rechnen. Dabei bieten die Hauptquests solide Abenteuerkost mit kleineren Rätseln und mehr Kampfsequenzen als das Astloch-Addon. Ob neue Hunderassen, die kurzen Missionen und lustige Kostüme für ein Addon reichen, muss wohl jeder selbst entscheiden, aber für rund sieben Euro kann man nicht groß meckern.
7/10
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IQ-Boost oder Gehirnwäsche?
Nintendo löste mit den Kawashima-Titeln eine wahre Flut von angeblich die Intelligenz fördernden Casualgames aus. Auch die aktuelle Generation Xbox 360 und PS3 wurden dabei nicht ganz verschont. Vorliegender im Jahre 2008 erschienener Titel ist in dieser Woche für Microsofts Flaggschiff zum Sparpreis von 400 Punkten erhältlich. Ein guter Grund, sich Gehirntraining einmal näher anzuschauen.
Unser Fazit:
Nach bekanntem Konzept hangelt ihr euch in Gehirntraining von Minispiel zu Minispiel um täglich eure Gehirnleistung messen zu lassen und stetig zu verbessern. Dabei bieten die zahlreichen Spiele zwar einige Abwechslung, für sich genommen kann jedoch keines wirklich länger motivieren. Die Technik ist dabei wie zu erwarten auch nicht das gelbe vom Ei. Übersichtlichkeit ist jedoch Trumpf und so kann man bei einem Titel dieser Art die Grafik verschmerzen. Wer keinen DS sein eigen nennt und hin und wieder mit leidlich anspruchsvollen Aufgaben sein Gehirn testen möchte, kann mal reinschauen, für den Preis von fünf Euro (nur noch bis Sonntag!) macht ihr nicht viel falsch.
6/10
(Den kompletten IQ-Test gibt es nach dem Klick.)
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Die Rückkehr der Zipfelmütze
Zauberer, Außerirdische und Märchengestalten, diese Kombination bieten heuer nicht viele Spiele. Nicht dass man sich jemals gedacht hätte, dass dieser Missstand behoben werden sollte, nimmt sich nun der aktuell fünfte Teil der Simon the Sorcerer – Reihe dieser Problematik an. Die Zauberwelt wird von Ork-ähnlichen Aliens heimgesucht und Simons Freundin Alix entführt. In der Rolle des ewig jungen Zauberers ist es nun an euch sie wieder zu finden.
Unser Fazit:
Wer will schon Kontakt? In den ersten dreißig Minuten ist man sich als Spieler aufgrund der doofen Geschichte da noch unsicher. Gibt man Simon 5 (Affiliate-Link) aber eine Chance, darf man sich auf ein paar Stunden spaßiges Zeigen und Klicken freuen. Witzige Dialoge, zugängliche Rätsel und hübsche Grafik machen den Titel vor allem für Adventure-Neulinge interessant. Alte Hasen dürften sich jedoch über die etwas zu leicht geratenen Rätsel ärgern.
8/10
Wir bedanken uns bei The Games Company für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsmusters.
(Den kompletten Zauberspaß gibt es nach dem Klick.)
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Neues Genre: Comedy-Shooter
Na sowas, ganz klammheimlich hat sich da ein Spielchen mit dem sperrigen Namen Eat Lead – The Return of Matt Hazard (Affiliate-Link) ins Videospieleregal meines Vertrauens geschummelt. Dabei hat der Titel soviel Heimlichtuerei überhaupt nicht nötig. Selten zuvor habe ich bei einem Shooter so viel lachen oder zumindest schmunzeln dürfen. Technisch gesehen ist das Ganze leider weniger lustig, unansehnliche Animationen und Texturenarmut stehen einem aktuellen Shooter nicht so gut zu Gesicht.
Unser Fazit:
Ein niedriges technisches Niveau, die kaum vorhandene Gegner-KI und eine zuweilen störrische Steuerung verwehren vorliegendem Shooter leider eine höhere Wertung. Wer aber dennoch einen Blick riskiert, wird für einige Stunden sehr gut unterhalten. Dazu tragen in erster Linie die witzigen Ideen bei, die Videospielklischees aller Art persiflieren. Die kernigen Sprüche eures Protagonisten sind meist gut plaziert und nerven nur selten. Ansonsten ist die deutsche Sprachausgabe inhaltlich zwar passend dämlich, aber manches Mal einfach schlecht gesprochen. Für Fans des Genres, die glauben, schon alles gesehen zu haben, sicherlich ein längeres Probespiel wert.
7/10
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Zunächst hatte ich bei Ninja Blade mit einem echt durchschnittlichen Actiontitel gerechnet. Ein furchtbar hässliches Cover, eine langweilige Produktbeschreibung und wenig aussagekräftige Screenshots ließen nicht viel Gutes erahnen. Gibt man der Durchschnittlichkeit jedoch eine Chance, kann man durchaus positiv überrascht werden. Ninja Blade präsentiert sich als überladene Mischung aus interaktivem B-Movie und Hack´n Slay.
Unser Fazit:
Habt Ihr Spaß an God of War, Devil May Cry und Viking, dürfte euch auch Ninja Blade gut unterhalten. Die krude Mischung aus ScienceFiction, Quick-time-Event-Dauerfeuer und Ninjatrash stellt ein sehr eigenständiges Produkt dar, dass nicht viel mehr als gut unterhalten will. Grafisch präsentiert sich Ninja Blade mit unfassbar altbackenen Texturen und teils sehr kantigen Zombiemodellen weitestgehend unansehnlich. Positive Akzente werden jedoch durch schöne Effekte und haushohe Kreaturen gesetzt, was die Optik mit Ach und Krach auf ein akzeptables Maß hebt. Wer sich nicht von der abstrusen Geschichte und der simplen Spielmechanik abschrecken lässt, wird einige Stunden bester Unterhaltung erleben.
8/10
(die komplette Ninja-Sause gibt es nach dem Klick)
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Ich weiß auch nicht, was schlimmer ist: in GTA auf unschuldige Menschen zu schießen oder in Cabela – Dangerous Hunts 2009 Tiere auf´s Korn zu nehmen. Das muss wohl jeder für sich selber entscheiden. Welche Entscheidung ich euch aber abnehmen kann, ist ernsthaft über den Erwerb der vorliegenden Jagdsimulation nachzudenken.
Unser Fazit:
Politisch höchst unkorrekt wird in Cabela – Dangerous Hunts 2009 auf die Jagd nach wilden Tieren gegangen. Diese reagieren in der Regel sehr vorhersehbar, treten zahlreich in Erscheinung und sind zumeist böse oder verrückt. Die Grafik wirkt extrem altbacken, die Animationen sind hölzern und die Schatten eine pixelige Frechheit. Der Sound sorgt dabei mit guten musikalischen Akzenten in bedrohlichen Situationen für das einzige atmosphärische Highlight.
Insgesamt ein unspektakuläres und zweifelshaftes Vergnügen. Wer aber gerne Tiere quält, greift aufgrund von Alternativen trotzdem zu!
4/10
(das komplette Halali gibt es nach dem Klick)
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Fan-Gadget oder Action-Offenbarung?
Vorweg muss ich gestehen, dass NARUTO – The Broken Bond mein erster Kontakt mit dem stachelhaarigen Anime-Helden ist und ich deswegen völlig unbedarft an dieses Stück Software gegangen bin. Aber in wie weit weiß ein solches Merchandising-Produkt Außenstehende zu begeistern? Lest selbst!

Unser Fazit: Habt Ihr euch erstmal auf den recht hübschen Cel Shading-look eingelassen und die holprige Geschichtseinführung überstanden, erwarten euch ein paar unterhaltsame Stunden mit NARUTO – The Broken Bond. Dabei weiß die Grafik mit schönen Details zwar auf der einen Seite zu begeistern, auf der anderen jedoch mit etwas unspektakulären Texturen und wenig Abwechslung auf Dauer zu langweilen. Die Geschichte um Naruto und seine Begleiter wird in Cutscenes mit englischer Sprachausgabe und deutschen Untertiteln weiter erzählt und bleibt dabei ebenso belanglos wie naiv. Dabei werden manche Szenen durch Quicktime-Events unterbrochen, respektive fortgeführt. Drückt Ihr dann mal auf den falschen Knopf fängt die komplette Szene von vorne an und Ihr dürft wieder euer Glück versuchen. Das ist leider weder zeitgemäß noch einfallsreich und drückt den Spielspaß nach unten. Den größten Teil des Spieles jedoch machen die Kämpfe und das freie Erkunden der Umgebung, beziehungsweise das Lösen von kleinen Aufträgen aus. Die Kämpfe gehen locker von der Hand und werden nur in Ausnahmen wirklich schwer. Die Missionen erwecken zunächst durch das Nutzen verschiedener Charaktere und deren Fähigkeiten den Eindruck abwechslungsreich zu sein, werden jedoch irgendwann auch langweilig. Für Fans sicherlich ein interessanter Titel für alle anderen jedoch nur einen kurzen Blick wert.
7/10
(Das komplette Review findet ihr nach dem Klick.)
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