386 Artikel in der Kategorie Retro auf gamgea.com.

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README.NFO:
Gedanken, Starcraft, Appstore, 2K Package, Milo-Verarsche

Simon Lutstorf, 3. Juli 2009 um 19.07 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. “Gedanken über Videospiele”
(gamequickie.de)
Ein kleines Zitat und die Anmerkung, dass der Autor mir aus der Seele spricht, genügen hoffentlich als Motivation, den Text zu lesen: “Was bei Filmen schon lange klar ist setzt sich so langsam auch bei Spielen durch. Warum zum 10. Mal den gleichen Rotz spielen? Wo bleiben Spiele die was auf dem Kasten haben? Eine geile Story, badmotherfucking Action oder Rollenspiele die mich in eine Welt hineinziehen die mir auch im Reallife noch durch den Kopf geht. Sicherlich lässt sich so einiges mit “Geschmackssache” definieren, aber es kann mir doch keiner erzählen, dass ein Gamer aus den 80igern nicht irgendwie, irgendwo, irgendwann gelangweilt ist. Alles wiederholt sich nur in schöner. Und ich rede nicht von irgendwelchen Bedienungskonzepten alá Wii. Nein ich rede rein von den Spielen.”

2. Starcraft! Starcraft!
(youtube.com)
In Asien ist Starcraft besonders in Mehrspielerpartien immer noch der Hit. Aber auch hier regt sich langsam aber sicher wieder das Starcraft-Fieber: Debatten über den fehlenden LAN-Modus und Freude über die nahende Beta machen sich breit. Da kommt dieses Fan-Video gerade richtig: Perfekte Einstimmung auf Starcraft II und in einer umwerfenden Qualität. Blizzard: Die Macher sofort mit einem Job beglücken!

3. Appstore: Die Preisdynamik und ihre Tricks
(edge-online.com)
Zusammen mit dem iPhone 3G S und dem neuen OS 3.0 stiegen auch die Preise im AppStore merklich an. Laut EDGE ist USD 0.99 immer noch der beliebteste Preis, aber die Anzahl an teureren Titeln hat stark zugenommen. Charles Chapman von Exient Entertainment sieht hinter den Preissteigerungen auch einige Tricks: Ein Game wird massiv verbilligt, so dass es in den Top 20-Listen auftaucht und sich dank des “Charterfolges” eine Eigendynamik entwickelt. Dann zieht der Preis wieder an. Beispiel Peggle: Mit $0.59 in den Top 20, danach hat sich der Preis verfünffacht.

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Casual vs. Core:
Unsinnige Begriffsduselei

Simon Lutstorf, 3. Juli 2009 um 15.44 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Der Erfolg von Nintendo mit Wii und DS hat eine ganz neue Dimension des Spielens sichtbar gemacht: den Casual-Bereich. Gab es früher nur ‘Gamer’, gibt es heute ‘Core’- und ‘Casualspieler. Verwendet werden die Begriffe aber allzu oft widersprüchlich.

Du hast 1990 bei Monkey Island gelacht, 1996 über die echte 3D-Grafik von Quake gestaunt und 2006 sofort eine Wii mit The Legend of Zelda: Twilight Princess erstanden? Dann zählst du dich wahrscheinlich zu den ‘Coregamern’. Das bedeutet normalerweise, du hast wenig übrig für Wii Sports, für Tierarztpraxis-Spiele und wünscht dir sehnlichst, Nintendo würde zurück auf den richtigen Pfad finden und wieder Spiele produzieren, die für Typen wie dich und nicht deine Tanten gemacht sind. Andererseits spielst du auch gerne ab und zu eine Partie Worms, bist einem Singstar-Battle auch nicht abgeneigt und nach der Call of Duty-Gamesession gibt es um Abkühlen etwas Bejeweled. Was bist du nun, Core- oder Casualgamer?

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README.NFO:
Techdemos, TV-Tipp, Cosplay, Verfilmungen, Ocarina

Simon Lutstorf, 2. Juli 2009 um 20.49 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. Die 14 besten Techdemos zur PS3
(videogameszone.de)
Man kann sich streiten, ob die PS3 wirklich mehr Rechenpower hat als die Xbox 360 – so richtig ausgenützt wurde sie bisher leider noch nicht allzu oft. Dass Sonys Playstation 3 aber eine Menge an Kraft unter der schwarzen Haube vereint, zeigen diese Techdemos. Natürlich lässt sich aus einer solchen Demo mehr herauskitzeln, als aus einem kompletten Spiel, da es keine Spielprozesse (wie zum Beispiel eine KI) zu berechnen gibt, aber trotzdem: Demos wie dieser farbige Blätterwald sind höchst beeindruckend.

2. TV-Tipp: “Durch die Nacht mit…”
(eurogamer.de)
ARTE ist einer der wenigen Sender, die ab und zu noch einigermassen anständige Dokus im Gepäck haben. Heute dürft ihr euch ab 23:50 “Durch die Nacht mit…” anschauen. Begleitet werden zwei illustre Gestalten der Videogame-Industrie: Einerseits Chris Crawford, Gamedesigner und regelmässig harter Kritiker der Industrie, andererseits Jason Rohrer, der mit “metaphorischen” Computerspielen ganz neue Wege geht, jenseits von opulenter Grafik und 300-Mann-Teams.

Was für eine Verkleidung: Brotherhood of Steel Panzer
(gossipgamers.com)
Ein Cosplayer mit Ambitionen hat diese Stahlrüstung in Anlehnung an die Brotherhood of Steel aus Fallout 3 gefertigt. Keine Ahnung, wie schwer das Ding ist, aber es sieht auf jeden Fall ziemlich beeindruckend aus – wenn nicht gar beängstigend. So oder so, es ist immer praktisch, wenn man auf die Apokalypse vorbereitet ist.

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README.NFO:
Erste Hälfte, Pachter, Last.fm, The Pirate Bay, Index

Simon Lutstorf, 1. Juli 2009 um 20.29 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

1. “The best videogames of 2009… so far”
(destructoid.com)
Huch, schon wieder ein halbes Jahr rum. Traditionellerweise die etwas langweiligere Hälfte des Jahres (Weihnachten fehlt), trotzdem sind bereits eine Menge an starken Spielen erschienen. Mit Destructoid liefert eines der Lieblingsblogs der Redaktion seine Best-of 2009 (so far..) ab, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Nebst offensichtlichen Knallern wie Resident Evil 5 oder Killzone 2 bietet die Liste auch weniger bekannte Blüten wie Crayon Physics Deluxe, Bit.Trip Beat oder Shin Megami Tensei: Devil Survivor.

2. Michael Pachter: HDTV bremst 360 und PS3 aus, fördert Nintendo
(joystiq.com)
Analyst Michael Pachter von Wedbush Morgan widmet sich in seinem 2009 Interactive Industry Report auch Nintendo. Das japanische Unternehmen profitiere von der Rezession, denn für eine Wii brauche man keinen HDTV. Für die Xbox 360 und die PS3 natürlich auch nicht, aber viele Käufer würden lieber zuwarten, bis wieder etwas mehr Geld in der Tasche ist und ein Konsolenkauf (sprich: 360 oder PS3) mit einem HDTV Sinn mache. Die Aussage ist zwar nicht völlig unlogisch, aber ich glaube, lieber Herr Pachter, das Line-Up an erhältlichen Games hat einen Tick mehr Einfluss auf die Verkäufe.

3. Last.fm auf der 360 nicht kostenlos
(eurogamer.de)
… jedenfalls die werbefreie Version nicht. Gold-User von Xbox Live können zwar kostenlos 24 Stunden am Tag auf das Last.fm Angebot zurückgreifen, für werbefreien Genuss und zusätzliche Personalisierung wird aber eine Gebühr fällig. Wie hoch diese ist, wurde nicht genannt – der normale Premium-Service auf dem Web kostet 3 EUR monatlich. Silber-User können pro Monat drei Stunden ins Last.fm-Angebot reinschnuppern, mehr aber nicht.

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Gaikai:
Game-Streaming Livedemo sieht überzeugend aus

Gerhard Rohrer, 1. Juli 2009 um 15.49 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Onlive und Gaikai haben auf der Game Developers Conference für Furore gesorgt; spätestens seitdem ist das Thema Game-Streaming in aller Munde. Obwohl beide Dienste den Praxistest erst bestehen müssen und wir nach wie vor ein wenig skeptisch sind, hoffen wir, dass die Versprechungen zumindest in naher Zukunft eingehalten werden können.

Dave Perry hat heute ein Video zu Gaikai veröffentlicht, in dem wir das Teil in Aktion sehen. Wobei “das Teil” ein wenig übertrieben ist, läuft alles doch einfach nur im kostenlosen Browser Firefox auf einer handelsüblichen Windows-Kiste. Zu sehen bekommt ihr World of Warcraft, EVE Online, Mario Kart 64, Spore und einiges mehr. Gaikai scheint sich allerdings auch für andere Dinge als Games zu eignen, öffnet Perry am Ende des Videos doch Photoshop und zeichnet damit munter drauf los.

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Game Fighter:
Der horizontale Game Boy-Klon

Jörg Neißer, 1. Juli 2009 um 12.47 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Nachbauten von existierenden Handheld-Konsolen sehen in der Regel billiger und hässlicher aus. Nicht so jedoch dieses ominöse Stück mit dem Namen “Game Fighter”, der den gleichen Charme wie das Original versprüht. Denn hier wurden exakt die gleichen optischen Bauteile wie beim allerersten Ur-Game Boy verbaut, bis auf den kleinen Unterschied, dass Bildschirm und Knöpfe horizontal angeordnet sind. Laut der Ultimate Console Database hat das Gerät einen klareren Bildschirm, ist nahezu unmöglich aufzutreiben und funktioniert mit allen Game Boy-Modulen. Auch wenn ich meinen klobigen grauen Klotz innigst liebe, hätte ich dieses Kuriosum doch zu gerne in meiner Sammlung.

Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (4 Bilder)

(via ohgizmo!)

README.NFO:
100, 100 Millionen, Frauen, Canal Plus, neue IPs

Simon Lutstorf, 30. Juni 2009 um 20.38 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

1. “100 Things PS3 Needs To Conquer”
(thegameraccess.com)
Jedes System hat seine Schwächen, aber dass man bei der PS3 gleich 100 Schwachpunkte identifizieren kann? Nick McCandless kennt auf jeden Fall kein Erbarmen und liefert Sony 100 Möglichkeiten, wie man Details an der PS3 verbessern könnte. Einige sind allerdings relativ weit hergeholt und wohl kaum Match entscheidend (zum Beispiel “Faster XMB Loading” oder “Ingame Music Streaming”). Wer liefert die Mängelliste für Wii und 360?

2. Amerikaner kaufen 100 Millionen gebrauchte Spiele pro Jahr
(eurogamer.de)
Der Handel mit gebrauchten Spielen wird bei den Herstellern normalerweise nicht gerne gesehen und als Konkurrenz wahrgenommen. Laut den Analysten von Wedbush Morgan ist das aber völlig falsch. Nur rund 5% der Käufer würden anstatt zum gebrauchten und preiswerten Spiel tatsächlich die Neuware kaufen. Da die Games aber im Handel, zum Beispiel bei Gamestop, quasi als Währung eingesetzt werden können (im Eintausch gegen neue Spiele), sei der Handel mit gebrauchten Games sogar ein Pluspunkt für Publisher und Hersteller. Wedbush Morgan schätzt, dass alleine in den USA pro Jahr 100 Millionen gebrauchte Games den Besitzer wechseln.

3. Die Damen holen auf!
(gamasutra.com)
Eine neue Studie der NPD-Group bescheinigt: 28% der Konsolenspieler sind Frauen. Natürlich liegt die Vermutung nahe, dass es sich dabei hauptsächlich um DS und Wii-Spielerinnen handelt, die vermutlich grösstenteils Casual Spiele nutzen. Aber auch im Core-Bereich hätten die Frauen aufgeholt, zudem sei “last year was one of the most transformative in history in terms of defining the audience for gaming”, so die NPD Analystin Anita Frazier.

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Zensur, Health-Business, Petition, Krankheit, Frauen

Simon Lutstorf, 29. Juni 2009 um 21.31 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. Australien zensiert, was das Zeug hält
(heise.de)
Nicht nur in Deutschland, auch auf der anderen Seite der Erde plant man Zensurmassnahmen ohne Ende. Stephen Conroy, Minister für Breitband, Kommunikation und Digitale Ökonomie, will nämlich bei einer vorliegenden Beschwerde über Websites oder Games die entsprechende Seite gleich komplett sperren lassen, auch für volljährige Gamer. Darunter sollen auch Spiele wie World of Warcraft oder virtuelle Welten wie Second Life fallen, genau so Websites, über die Games importiert werden können. Mittlerweile haben mehrere Internet-Provider gegen die Zensurpläne der Regierung geklagt.
Es ist unglaublich, was im Moment weltweit für eine Zensurwelle über Games und allgemein das Internet hereinbricht. Anstatt Lösungen für durchaus vorhandene Probleme zu suchen, bedient man sich einmal mehr der Verbotstaktik. Ich frage mich, ob die zuständigen Politiker zuhause ihren Dreck einfach unter den Teppich wischen.

2. Gesundheitsspiele werden zum Business
(reuters.com)
Zwei Milliarden USD: Soviel wird angeblich bereits jetzt jedes Jahr mit Gesundheitsspielen à la Wii Fit oder EA Sports Active umgesetzt. Ein gewaltiger Markt, der nur noch weiter wächst in der Zukunft: In den USA nimmt das Gesundheitswesen 18% des Bruttoinlandproduktes ein. Debra Lieberman, Direktorin von Health Games Research, empfiehlt deshalb den Einsatz von Gesundheitsgames an Schulen.

3. Petition pro Videospiele
(facebook.com)
Der von der bayerische Komission für Jugendmedienschutz zur Indizierung beantragte Shop gamerware.at hat eine Petition pro Videospiele – gegen Videospielverbote gestartet. Auf der Facebook-Seite finden sich zudem interessante Kommentare und auch der eine oder andere Schlagabtausch mit Videospiele-Gegnern, die sich allzu oft selber ins Aus manövrieren. Ebenfalls vertreten: Die ersten von vermutlich vielen rechtlichen Dokumenten, da gamerware mittlerweile auch einen Anwalt eingeschaltet hat. Recht so.

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NES-Controller:
Sein Leben danach als Türklingel

Jörg Neißer, 29. Juni 2009 um 13.22 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Heutzutage wird echt alles gehackt. Hättet ihr jemals damit gerechnet, den Satz “hacking a wireless doorbell system” zu lesen? Nein, wir auch nicht. Ein Modder hat eben genau dies getan, somit offiziell die nerdigste Türklingel erschaffen und mit ziemlicher Sicherheit einen neuen Trend ausgelöst. Leider bewirkt jede Taste das selbe, unspektakuläre Klingelgeräusch. Für eine zukünftige Revision wünschen wir uns unvergessliche Retrosounds, jeweils einen anderen pro Knopf. Vielleicht sogar Bruchstücke einer Melodie, die erst durch die richtige Reihenfolge Gestalt annimmt? Überrascht uns, ihr Türklingel-Hacker da draußen.

Ein Video des Ganzen in Aktion gibt es nach dem Klick.

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Unglaublich:
Die 10 bizarrsten Gaming-Vorfälle

Gerhard Rohrer, 29. Juni 2009 um 9.16 Uhr, 9 Kommentare Kommentare

Auch die Welt der Computerspiele ist vor sonderbaren Ereignissen nicht gewappnet. Über die wahrscheinlich 10 bizarrsten erzählt dieser Beitrag.

Ich will gar nicht lange um den heißen Brei herumreden. In den folgenden 10 kurzen Geschichten rund um das Thema Computerspielen geht es um Mord & Totschlag, Heldentaten, Geld und auch natürlich auch um Sex. Unglaublich, was so alles schon vorgefallen ist, aber staunt jetzt am besten selbst.

Chinesin starb bei WoW und erhielt danach ein Online-Begräbnis

Begräbnisse werden auch virtuell abgehalten.
Begräbnisse werden auch virtuell abgehalten.

Eine Junge Chinesin mit dem Nickname Snowly starb, nachdem sie World of Warcraft gleich für mehrere Tage durchgehend spielte. Ihre Freunde erklärten, sie sei “immer” online gewesen. Eine Woche nach ihrem Tod wurde deshalb ein Online-Begräbnis abgehalten…

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