Tingle Nachschub:
Die Rückkehr des “rosaroten” Strampelmanns
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Bereits im April haben wir darüber berichtet, dass Nintendo einen Videoservice für Wii auf den Markt bringt. Dieser wurde inzwischen gestartet und hört auf den Namen Wii no Ma, was anscheinend soviel wie Wii’s Raum bedeuted. Dabei werden sowohol kostenlose als auch kostenpflichtige Inhalte angeboten, bei denen es sich allerdings nicht um Kinoblockbuster oder ähnliches handelt, sondern vornehmlich um eigenproduzierte Werke.
Bis zu 8 Miis werden im virtuellen Wohnzimmer, anscheinend dem Wii Room bzw. Wii Raum, Platz nehmen können, um sich die Programme anzusehen. Danach darf das konsumierte von den Benutzern auch bewertet werden. Videos sollen darüberhinaus auch auf den DSi transferiert werden können, um sie auch unterwegs zu genießen. Werbepartner sind ebenfalls mit von der Partie, sodaß Gutscheine direkt via Nintendo DS eingelöst werden können, nachdem sie zuvor via Wii no Ma bezogen wurden.
Anscheinend hat Nintendo mit Wii no Ma noch viel vor, denn das Unternehmen hat sich zahlreiche Namen bzw. Räume dazu sichern lassen.
In Japan gibt es dermaßen verrückte Games, es ist eine wahre Freude. Einige davon haben auch Erotik zum Thema, wie zum Beispiel Tech48, welches gar mit Headtracking daherkommt. Etwas ernster scheint es da schon Love Plus von Konami für den Nintendo DS zu meinen, geht es in diesem Spiel doch um die Liebe.
Insgesamt drei Anime-Schönheiten stehen zur Auswahl bzw. können erobert werden. Damit seid ihr im ersten Teil des Spiels beschäftigt. Hat eine der Damen euch endlich ihr Herz geschenkt, geht es interessant weiter – und zwar für immer. Das Spiel hat nämlich kein wirkliches Ende. Love Plus nutzt die interne Uhr des DS und präsentiert dem Spieler Ereignisse entsprechend der Uhrzeit. So sollen spezielle Dinge passieren, wenn man das Spiel Nachts spielt.
Man kann mit seiner Freundin via Spracherkennung und auch mit Hilfe des Touchpens in Kontakt treten. Wie weit dieses “getouche” geht ist allerdings noch nicht klar. Fix ist, dass sich die Angebetete im Laufe des Games auf den Spieler einstellt.
“When the girl knows what a player likes and dislikes, she will try to change her personality and feelings. Her style, actions, and way she speaks will slowly change too,”
steht diesbezüglich zu lesen. In Love Plus kann man seiner Freundin auch bei Prüfungen helfen, welche sich im Spiel als Quiz präsentieren. Schafft die Freundin die entsprechende Prüfung, erhält der Spieler eine Belohnung.
Mit Wii Sports Resort (Affiliate-Link) erscheint in ziemlich genau einem Monat Nintendos erstes Spiel, welches vollends von MotionPlus gebrauch machen wird. Kann man bei Third Parties noch anfängliche Schwierigkeiten mit der Implementierung von MotionPlus verschmerzen, muss Nintendo mit Wii Sports Resort beweisen, was tatsächlich in der kleinen Zusatzhardware steckt. Wenn Nintendo als Entwickler der Technologie und des Games nicht viel aus MotionPlus herausholen kann, dann wahrscheinlich wohl niemand.
Inzwischen tummeln sich bereits erste Erfahrungsberichte und Eindrücke zu Wii Sports Resort im Netz. Kann das Spiel die hohen Erwartungen an MotionPlus erfüllen und uns endlich ein Spielerlebnis bescheren, wie wir uns das eigentlich bereits schon seit 2006 wünschen?
Dem längst angestaubten und damals auf der PS One florierenden Final Fantasy VII wird von Fans der alten Schule gleich einer Heldenverehrung gehuldigt. Bei jeder neuen Sony-Hardware wird quasi die alte Gerüchteküche um ein aufgekratztes Remake wieder aufgewärmt, obwohl sich dann am Ende doch alles als Wunschdenken entpuppt. Handfester und keiner Faktizität entbehrend kommen nun die beeindruckend wirkenden Zahlen hervor, die durch die Veröffentlichung des brillierenden Klassikers auf dem Playstation Network erzielt wurden.
Es gibt bisher recht wenig Spiele, die von den einzigartigen Fähigkeiten des DSi gebrauch machen. Ghostwire von A Different Game ist glücklicherweise eines davon. Worum es darin geht haben wir an dieser Stelle bereits erwähnt.
Heute könnt ihr euch einen ersten Trailer ansehen, der das Game im Zusammenspiel mit dem DSi in Aktion zeigt. Die Atmosphäre scheint mir ja gar nicht mal schlecht zu sein, sorgt doch auch der Sound für gewisse Anspannung. Wie ihr sehen werdet, nutzt Ghostwire beide Kameras des DSi und erschreckt euch so auch mit Geistern, die sich hinter euch befinden. Stimmt die Spieltiefe, dann könnte uns mit Ghostwire ein kleiner Hit erwarten. Das Spiel erscheint für DSiWare, Erscheinungstermin gibt es allerdings noch keinen.
1. Rückwärts durch die Woche
(eurogamer.de)
Eher allgemeine Rubriken-Empfehlung, denn konkreter Link-Tipp: “Rückwärts durch die Woche” erscheint auf Eurogamer jeweils am Samstag und fasst gekonnt die vergangene Gamer-Woche zusammen. Praktisch für alle, die keine Zeit haben, ihren Feed-Reader zu durchkämmen oder die so unverschämt sind, README.NFO nicht regelmässig zu lesen.
2. DAS PS3-Mod
(nextgamer.nl)
Steampunks unter den Lesern? Dann müsst ihr euch dieses PS3-Mod ansehen, ob ihr nun eine PS3 besitzt oder nicht. Holz, Rost und Messingrohre bedecken die PS3, dass es eine wahre Freude ist. Besonders der Rost sieht super aus. Ich würde dem Modder vorschlagen, ein eigenes Geschäft aufzumachen – wer so talentiert ist, kann damit eine Menge Kohle verdienen.
3. Der GameBone Pro erlöst gequälte iPhone-Spieler
(kotaku.com)
So toll das iPhone auch ist, die fehlenden physischen Buttons zum Steuern von Spielen sind ein Manko. Zwar kann das Apple-Handy die Knöpfe auf dem Touchscreen simulieren (und erst noch da, wo man möchte), aber es fehlt am “Spielgefühl” und zu oft verdeckt man sich selbst mit der Hand die Sicht. Hilfe naht: Die australische Firma 22Moo stellt mit dem GameBone Pro eine interessante Lösung vor. Der Controller sieht tatsächlich aus wie ein Knochen und hat ein Steuerkreuz, zwei Schultertasten und vier Buttons auf der rechten Seite. Im Innern findet sich zusätzlich ein 2000mAh Akku zur Unterstützung des iPhones, zudem verfügt der GameBone über Lautsprecher und ein Mic. Schwerwiegender Nachteil: Ohne speziell programmierten Support für den Controller funktioniert er leider bei keinem der bisher erschienen Games. Ein Erfolg wird der Spieleknochen als nur, wenn er sich auf dem Markt schnell durchsetzt.
Ein Vorteil der Xbox 360 gegenüber dem Hauptkonkurrenten aus dem Hause Sony ist sicher ihre Struktur, die einem handelsüblichen PC doch sehr ähnelt. Immer mehr Entwickler, auch aus Deutschland, lassen sich dazu hinreißen, ihr Spiele parallel für beide Plattformen zu entwickeln, um so günstig einen Fuß in das lukrative Konsolengeschäft zu bekommen. Dem geneigten Zocker kann dies nur recht sein, kommt er so doch in den Genuß einiger (im Idealfall) sehr guter Portierungen, auch aus Genres, die traditionell eher auf dem Rechenknecht zu Hause sind.