Tingle Nachschub:
Die Rückkehr des “rosaroten” Strampelmanns

Klaus Schneider, 24. Juni 2009 um 22.00 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Wenn es um Tingle geht, muss ich einfach zum Griffel greifen. Er ist einer der schillerndsten Charaktere im ebenerdigen Videospiel-Markt und überzeugt durch seine dominant heraushängende nonkonformistische Natur. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich vor dem Händlerregal stand und mir die unnachahmliche NDS-Verpackung von Freshly-Picked Tingle’s Rosy Rupeeland entgegen leuchtete und einen grenzenlosen Charme, gleich eines penetranten Parfums, versprühte. Der im Geldregen sich wie ein mutiertes Rumpelstilzchen freuende Tingle schneiderte sich dermaßen die Außenseiter-Rolle auf den Leib, dass man mit Blick auf die Verkaufszahlen schon versucht ist, aus Mildtätigkeit und Barmherzigkeit die Scheine herauszurücken.

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Wii no Ma:
Mit Nintendos Videoservice durch Zeit und Raum

Gerhard Rohrer, 24. Juni 2009 um 16.01 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Bereits im April haben wir darüber berichtet, dass Nintendo einen Videoservice für Wii auf den Markt bringt. Dieser wurde inzwischen gestartet und hört auf den Namen Wii no Ma, was anscheinend soviel wie Wii’s Raum bedeuted. Dabei werden sowohol kostenlose als auch kostenpflichtige Inhalte angeboten, bei denen es sich allerdings nicht um Kinoblockbuster oder ähnliches handelt, sondern vornehmlich um eigenproduzierte Werke.

Bis zu 8 Miis werden im virtuellen Wohnzimmer, anscheinend dem Wii Room bzw. Wii Raum, Platz nehmen können, um sich die Programme anzusehen. Danach darf das konsumierte von den Benutzern auch bewertet werden. Videos sollen darüberhinaus auch auf den DSi transferiert werden können, um sie auch unterwegs zu genießen. Werbepartner sind ebenfalls mit von der Partie, sodaß Gutscheine direkt via Nintendo DS eingelöst werden können, nachdem sie zuvor via Wii no Ma bezogen wurden.

Anscheinend hat Nintendo mit Wii no Ma noch viel vor, denn das Unternehmen hat sich zahlreiche Namen bzw. Räume dazu sichern lassen.

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Free Realms:
World of Warcraft für den Massenmarkt

Simon Lutstorf, 24. Juni 2009 um 15.13 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Sonys MMO Free Realms hat innerhalb von sieben Wochen über drei Millionen Spieler angezogen. Was ist dran am Fantasy-Abenteuer?

Quizfrage: Wie verdient man Geld mit einem Spiel, das kostenlos verfügbar ist? Antwort: Man schare eine möglichst grosse Anzahl an Spielern um sich, die das Game kostenlos spielen und einige werden dann irgendwann in den Bezahlmodus wechseln, angelockt von coolen Items, die nur von den “echten” Mitgliedern getragen werden. Micropayments sind das neue Zauberwort der Onlinebranche. Im Moment befindet sich eine Flut von Spielen dieser Art in den Startlöchern und selbst namhafte Hersteller wie EA (Battlefield Heroes) springen auf den Free-to-play-Zug auf. Sonys neuster Wurf heisst Free Realms und scheint zumindest in Sachen Nutzerzahlen bereits ein echter Erfolg zu sein. Ist das der Prototyp für den kommenden Massenmarkt?

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Only In Japan:
Love Plus lädt zum Liebesspiel

Gerhard Rohrer, 24. Juni 2009 um 13.30 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

In Japan gibt es dermaßen verrückte Games, es ist eine wahre Freude. Einige davon haben auch Erotik zum Thema, wie zum Beispiel Tech48, welches gar mit Headtracking daherkommt. Etwas ernster scheint es da schon Love Plus von Konami für den Nintendo DS zu meinen, geht es in diesem Spiel doch um die Liebe.

Insgesamt drei Anime-Schönheiten stehen zur Auswahl bzw. können erobert werden. Damit seid ihr im ersten Teil des Spiels beschäftigt. Hat eine der Damen euch endlich ihr Herz geschenkt, geht es interessant weiter – und zwar für immer. Das Spiel hat nämlich kein wirkliches Ende. Love Plus nutzt die interne Uhr des DS und präsentiert dem Spieler Ereignisse entsprechend der Uhrzeit. So sollen spezielle Dinge passieren, wenn man das Spiel Nachts spielt.

Man kann mit seiner Freundin via Spracherkennung und auch mit Hilfe des Touchpens in Kontakt treten. Wie weit dieses “getouche” geht ist allerdings noch nicht klar. Fix ist, dass sich die Angebetete im Laufe des Games auf den Spieler einstellt.

“When the girl knows what a player likes and dislikes, she will try to change her personality and feelings. Her style, actions, and way she speaks will slowly change too,”

steht diesbezüglich zu lesen. In Love Plus kann man seiner Freundin auch bei Prüfungen helfen, welche sich im Spiel als Quiz präsentieren. Schafft die Freundin die entsprechende Prüfung, erhält der Spieler eine Belohnung.

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Motion Game des Jahres?:
Wii Sports Resort begeistert

Gerhard Rohrer, 24. Juni 2009 um 10.02 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Mit Wii Sports Resort (Affiliate-Link) erscheint in ziemlich genau einem Monat Nintendos erstes Spiel, welches vollends von MotionPlus gebrauch machen wird. Kann man bei Third Parties noch anfängliche Schwierigkeiten mit der Implementierung von MotionPlus verschmerzen, muss Nintendo mit Wii Sports Resort beweisen, was tatsächlich in der kleinen Zusatzhardware steckt. Wenn Nintendo als Entwickler der Technologie und des Games nicht viel aus MotionPlus herausholen kann, dann wahrscheinlich wohl niemand.

Inzwischen tummeln sich bereits erste Erfahrungsberichte und Eindrücke zu Wii Sports Resort im Netz. Kann das Spiel die hohen Erwartungen an MotionPlus erfüllen und uns endlich ein Spielerlebnis bescheren, wie wir uns das eigentlich bereits schon seit 2006 wünschen?

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Final Fantasy VII:
Gefragte Klassiker bringen das Geld

Klaus Schneider, 24. Juni 2009 um 9.35 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Dem längst angestaubten und damals auf der PS One florierenden Final Fantasy VII wird von Fans der alten Schule gleich einer Heldenverehrung gehuldigt. Bei jeder neuen Sony-Hardware wird quasi die alte Gerüchteküche um ein aufgekratztes Remake wieder aufgewärmt, obwohl sich dann am Ende doch alles als Wunschdenken entpuppt. Handfester und keiner Faktizität entbehrend kommen nun die beeindruckend wirkenden Zahlen hervor, die durch die Veröffentlichung des brillierenden Klassikers auf dem Playstation Network erzielt wurden.

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Erweiterte Realität:
Ghostwire – Nachricht von A Different Game

Gerhard Rohrer, 24. Juni 2009 um 8.55 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Es gibt bisher recht wenig Spiele, die von den einzigartigen Fähigkeiten des DSi gebrauch machen. Ghostwire von A Different Game ist glücklicherweise eines davon. Worum es darin geht haben wir an dieser Stelle bereits erwähnt.

Heute könnt ihr euch einen ersten Trailer ansehen, der das Game im Zusammenspiel mit dem DSi in Aktion zeigt. Die Atmosphäre scheint mir ja gar nicht mal schlecht zu sein, sorgt doch auch der Sound für gewisse Anspannung. Wie ihr sehen werdet, nutzt Ghostwire beide Kameras des DSi und erschreckt euch so auch mit Geistern, die sich hinter euch befinden. Stimmt die Spieltiefe, dann könnte uns mit Ghostwire ein kleiner Hit erwarten. Das Spiel erscheint für DSiWare, Erscheinungstermin gibt es allerdings noch keinen.

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Tales of Monkey Island:
XBLA-Release nicht ausgeschlossen

Klaus Schneider, 23. Juni 2009 um 23.12 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Telltale hat sich der diffizilen Aufgabenstellung angenommen, die heiligen Meriten eines Guybrush Threepwood in Gestalt von neuen Abenteuern wiederaufzufrischen. Die kritischen Argusaugen der fanatischen Anhänger werden jeden sich nicht in einer zünftigen Lachsalve entladenden Gag mit Verweis auf die guten alten Zeiten verdammen und sich über die neueste 3D-Grafik aufregen, die doch längst nicht so umwerfend aussieht, wie ein in Würde gealtertes (pixeliges) Monkey Island im Original-Ornat. Aber mal im Ernst: Auf den Entwicklern dürfte ein kolossaler Druck lasten, denn mit Tales of Monkey Island wird die ehrwürdige Reihe endlich, zwar episodisch, fortgeführt, nachdem der vierte Teil trotz zufriedenstellender Qualität kontrovers aufgenommen wurde. Doch kommen wir zum Punkt.

Am 7. Juli soll schon die erste Episode von Tales of Monkey Island für den PC erscheinen, und auch Wii Ware dürfte im Anschluss versorgt werden. Bleibt die berechtigte Frage im Raum, die wahrscheinlich nicht nur mich beschäftigt, warum Xbox Live Arcade bisher mit keinem Sterbenswörtchen erwähnt wurde. Doch diesbezüglich hat sich die düstere Wolkenlage aufgehellt, denn es gibt die ersten Sonnenstrahlen, die indizieren, dass wir in Bälde auch auf der Xbox 360 mit den neuen Abenteuern auf Kaperfahrt gehen dürfen.

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README.NFO:
Rückwärts, PS3-Mod, GameBone, GCO, Resi-Zitate

Simon Lutstorf, 23. Juni 2009 um 20.43 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. Rückwärts durch die Woche
(eurogamer.de)
Eher allgemeine Rubriken-Empfehlung, denn konkreter Link-Tipp: “Rückwärts durch die Woche” erscheint auf Eurogamer jeweils am Samstag und fasst gekonnt die vergangene Gamer-Woche zusammen. Praktisch für alle, die keine Zeit haben, ihren Feed-Reader zu durchkämmen oder die so unverschämt sind, README.NFO nicht regelmässig zu lesen.

2. DAS PS3-Mod
(nextgamer.nl)
Steampunks unter den Lesern? Dann müsst ihr euch dieses PS3-Mod ansehen, ob ihr nun eine PS3 besitzt oder nicht. Holz, Rost und Messingrohre bedecken die PS3, dass es eine wahre Freude ist. Besonders der Rost sieht super aus. Ich würde dem Modder vorschlagen, ein eigenes Geschäft aufzumachen – wer so talentiert ist, kann damit eine Menge Kohle verdienen.

3. Der GameBone Pro erlöst gequälte iPhone-Spieler
(kotaku.com)
So toll das iPhone auch ist, die fehlenden physischen Buttons zum Steuern von Spielen sind ein Manko. Zwar kann das Apple-Handy die Knöpfe auf dem Touchscreen simulieren (und erst noch da, wo man möchte), aber es fehlt am “Spielgefühl” und zu oft verdeckt man sich selbst mit der Hand die Sicht. Hilfe naht: Die australische Firma 22Moo stellt mit dem GameBone Pro eine interessante Lösung vor. Der Controller sieht tatsächlich aus wie ein Knochen und hat ein Steuerkreuz, zwei Schultertasten und vier Buttons auf der rechten Seite. Im Innern findet sich zusätzlich ein 2000mAh Akku zur Unterstützung des iPhones, zudem verfügt der GameBone über Lautsprecher und ein Mic. Schwerwiegender Nachteil: Ohne speziell programmierten Support für den Controller funktioniert er leider bei keinem der bisher erschienen Games. Ein Erfolg wird der Spieleknochen als nur, wenn er sich auf dem Markt schnell durchsetzt.

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Kalypso Media:
Tropico 3 erscheint zeitgleich für die Dreisechzig

Jörg Neißer, 23. Juni 2009 um 19.41 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Ein Vorteil der Xbox 360 gegenüber dem Hauptkonkurrenten aus dem Hause Sony ist sicher ihre Struktur, die einem handelsüblichen PC doch sehr ähnelt. Immer mehr Entwickler, auch aus Deutschland, lassen sich dazu hinreißen, ihr Spiele parallel für beide Plattformen zu entwickeln, um so günstig einen Fuß in das lukrative Konsolengeschäft zu bekommen. Dem geneigten Zocker kann dies nur recht sein, kommt er so doch in den Genuß einiger (im Idealfall) sehr guter Portierungen, auch aus Genres, die traditionell eher auf dem Rechenknecht zu Hause sind.

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