Gamgea » : Suchergebnisse : Readme.nfo

Jul 222009
 

1. „Der alte Pommesbudenheld“
(4players.de)
Einmal mehr höchst unterhaltsamer Lesespaß mit der Kolumne von Jörg Luibl, Chefredaktor bei 4Players. Retro pur – da riecht man den Spielhallenmief förmlich. Luibls Kolumnen gibt es übrigens auch in Buchform – [amazon 3981141792]Spielefresser, Biomonster & Fanboys: Geschichten aus der Welt der Videospiele[/amazon] – für ein paar wenigen Euronen.

2. Ghostbusters erfolgreich
(eurogamer.de)
Ghostbusters ist als Videogame genau so erfolgreich wie die Filme in den 80ern. Die Millionenmarke wurde schon geknackt, wobei zu beachten ist, dass das Game in Europa nur auf den Sony-Plattformen verfügbar ist – im Herbst dürfte ein erneuter Schub erfolgen, wenn Xbox 360- und Wii-Versionen auf den Markt kommen. Terminal Reality ließen auch die ungefähren Produktionskosten verlauten: 15-20 Millionen hat das Werk verschlungen, die aber mittlerweile durch die Verkäufe längst gedeckt sein sollten. Gute Voraussetzungen für den dritten Film, der sich im Moment in Planung befindet. Mir steht das Spektakel noch bevor – zur Einstimmung müssen aber erst die Filme dran glauben.

3. Sam Raimi verfilmt World of Warcraft
(golem.de)
Ein World of Warcraft-Film ist kein einfaches Unterfangen – da lässt Blizzard nur einer der Besten ran. Und mit Sam Raimi, Regisseur der Spiderman-Trilogie, hat man sicher einen sehr talentierten Herrn gefunden. Dass ein WoW-Film geplant ist, weiß man schon länger, aber laut Golem kam das zuständige Produktionsstudio Legendary Pictures bisher nur langsam voran. Ein Grund soll die starke Einbindung von Blizzard selbst sein. Klingt für mich hervorragend: Lieber ein Jährchen oder zwei länger warten und dafür einen brauchbaren Film genießen anstatt einer weiteren Trash-Verfilmung à la Boll oder einem Möchtegern-Epos, dass an allen Ecken und Kanten Abstriche macht. Lord of the Rings galt auch als unverfilmbar, wieso also soll es nicht auch bei WoW funktionieren?

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Jul 212009
 

1. Why Game Developers Should Get on Twitter
(gamasutra.com)
Interessanter Artikel rund um den Aufbau einer Twitter-Community. Der Text ist auf Entwickler gemünzt, kann aber dank sinnvollen Software-Empfehlungen und allgemeingültigen Tipps eigentlich für jedes längerfristige Projekt mit starker Community-Integration genutzt werden. Übrigens: Das gamgea-Team twittert auch – die Beiträge auf @gamgea_feed, die inoffiziellen und oft ziemlich widerlichen, brutalen und mit Sex-Kram angefüllten Redaktions-News auf @gamgea.

2. „Hollywood’s House Of Game“
(edge-online.com)
„House of Game“ nennt das Projekt einiger selbsternannter Nerds aus Los Angeles, die Hollywood das Videospiel näher bringen wollen. Bekanntlicherweise endeten Verfilmungen bisher fast immer mit einem dicken „Fail“ auf der Stirn, und genau dem will man entgegen treten. „there’s a big disconnect between the game community and the film community when it comes to really understanding what’s out there„, so Justin Marks. Nachhilfe für Holywood sozusagen.

3. Echtzeit-Encoding von HD-Filmen auf der PS3?
(eurogamer.net)
Theoretische Überlegungen rund um die Hardware der Playstation 3. Spannend, wenn man daran glaubt, dass dieses Potenzial irgendwann noch sinnvoll genutzt werden kann, eher ernüchternd, wenn man die bisherigen Versuche betrachtet.

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Jul 202009
 

1. „Finish Him!“ – A Look back at Midway Games
(gamerlimit.com)
Nicht nur Eidos, auch Midway ist Geschichte. Warner Bros Entertainment hat das bankrotte Studio zwar für $33 Millionen übernommen, aber auch hier geht eine Ära zu Ende. Beherrscht wurde sie vor allem von einer Serie: Mortal Kombat. Im Rückblick von Gamerlimit gibt es die Meilensteine von Midway für alle, die wenigstens ein bisschen Nostalgiegefühle empfinden.

2. Gabe Newell im Videointerview
(abc.net.au)
23 Minuten aus dem Valve-Hauptquartier. Zu sehen gibt es etwa den gewaltigen Monitor auf Gabe Newells Schreibtisch oder ein echtes Riesenventil (engl. „valve“), dass die Programmierer von Gamespot für ihren Hit Half-Life erhielten. Im Interview kommt Newell mit ein paar interessanten Ideen an, zum Beispiel: Wie wäre es, wenn die Community der Spieler mehr in die gewünschten Produkte investiert und dafür mehr mitbestimmen kann? Ist Software-Piraterie eine Folge von schlechtem Service?

3. The Conduit auch im Verkauf nur Durchschnitt
(edge-online.com)
Die grosse Shooter-Hoffnung The Conduit hat mit einem Metascore von 70 nicht unbedingt „abgeräumt“. Auch in Sachen Verkaufszahlen hinkt das Spiel den Erwartungen massiv hinterher: Im Juni wurden in den USA 72’000 Einheiten verkauft und der Titel schaffte auch den Einzug in die Top 5 Wii-Games nicht. Immerhin: House of the Dead und Madworld verkauften sich noch schlechter. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich Wii nur noch von familientauglichen Minispiel-Sammlungen ernährt.

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Jul 172009
 

1. Die Finalisten des PAX Indie-Wettbewerbs
(develop-online.com)
Der jeweils an der Penny Arcade Expo stattfindende Indie-Contest hat über 150 Einsendungen erhalten. Zehn davon wurden von der Jury auserkoren und haben die Chance, bald im weltweiten Rampenlicht zu glänzen (wir erinnern uns: letztes Jahr gewann The Maw). Die Finalisten im Schnelldurchlauf (mit Links, zum betrachten und betatschen übers Wochenende): Trino, CarneyVale: Showtime, Closure, Fieldrunners, Liight, Machinarium, Osmos, Puzzle Bloom, What is Bothering Carl?, Tag: The Power of Paint.

2. Sony Japan testet Pay to Play auf PSN
(kotaku.com)
Auf dem japanischen PSN gibt es das Game 100 Yen Gomibako (engl. Trash Panic) für umgerechnet nur $1. Cool, oder? Nicht unbedingt. Nach dem Download hat man nämlich nur drei „Credits“ zum Verspielen, danach muss man 100 Yen nachbezahlen für weitere Credits. Im Gegenzug gibt es auch zahlreiche PSN-Goodies zum freischalten, was aber Menschen mit Suchtpotenzial wohl eher schadet. So was kann vermutlich nur in Japan funktionieren – dort sind ja auch Arcade-Automaten immer noch hoch im Kurs, während sie hierzulande langsam aber sicher verschwinden.

3. Gates verspricht Natal für den PC
(cnet.com)
Na das freut uns doch: Bill Gates, seit ungefähr einem Jahr nicht mehr bei Microsoft verpflichtet, hat natürlich trotzdem noch ein paar Insider-Infos parat. Im Interview mit CNET verspricht er, dass die Natal-Kamera mitsamt Gesichtserkennung in „a little over a year“ auch an einem Windows-PC funktionieren werde. Eigentlich logisch, wäre ja enttäuschend, wenn MS die vielversprechende Technologie nur auf die Xbox 360 beschränkt. Geplant ist offenbar durchaus der Arbeitseinsatz: „… connect it up to Windows PCs for interacting in terms of meetings, and collaboration, and communication.

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Jul 162009
 

1. „Brutal normal“
(merkur.de)
Ein lesenswerter und vor allem fairer Artikel zum Ewig-Thema Gewalt in Computerspielen. Wer sich genauer einlesen möchte, dem sei das Buch [amazon 3531167030]Die Computerspieler: Studien zur Nutzung von Computergames[/amazon] von Thorsten Quand, Jeffrey Wimmer und Jens Wolling empfohlen, auf dessen Grundlage auch der Artikel im Merkur geschrieben wurde. Ich hab mir das Buch bestellt, auch wenn knapp 40 Euro relativ viel sind für wenig neue Erkenntnisse. Aber es schadet ja nie, bei einem so umstrittenen Thema ein bisschen tiefer zu graben.

2. Dragon Quest IX kommt, Nintendo jubelt
(kotaku.com)
Dragon Quest IX ist, zumindest in Sachen Verkaufszahlen, DER Renner in Japan. Da verwundert es nicht, dass auch die DSi Verkäufe deutlich angezogen haben. Um genau zu sein, haben sich die Absätze von 51’000 Einheiten in der Woche vor Dragon Quest auf 126’000 nach dem Release mehr als verdoppelt. Und das in einem Land, das im Vergleich zu anderen Staaten bereits eine sehr hohe Dichte an DS-Besitzern hat. Nod bad.

3. Playstation Home: ein Zwischenstand
(edge-online.com)
Wie steht es um Sony’s Playstation Home-Projekt sieben Monate nach dem Launch? Bisher hat uns Home leider noch nicht wirklich überzeugen können und ist eher durch Dinge aufgefallen, die fehlen, als solche, die cool sind. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ein Zwischenstand.

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Jul 132009
 

1. Das ‚Date-Game‘
(guardian.co.uk)
Man stelle sich vor: Nach dem „offiziellen“ Part des Dates (Essen, Kino, was auch immer) kommt die Angebetete mit nach Hause. Was tun? Vorschlag: ’ne runde Doomen. Games und Dates: Anders als bei Filmen eine scheinbar unmögliche Kombination, jedenfalls früher. Heute muss das nicht mehr sein. Keith Stuart rät von Wii Fit ab, empfiehlt Survival Horror (ihr wisst schon wieso) oder eine Runde Street Figher IV – sieht gut aus und wild auf die Knöpfe hauen kann jeder, auch ohne Vorkenntnisse. Wichtig: Nicht übertreiben und vor allem Finger weg von Fantasy-Zeugs, Pokémon und sonstigem Nerd-Stuff. Dass ihr Street Fighter IV-Champion eures Kantons oder Bundeslandes seid, müsst ihr auch nicht unbedingt erwähnen.

2. Anno 1404 verkauft über 100’000 Einheiten
(mediabiz.de)
… und zwar in nur 6 Tagen und nur in Deutschland. Nicht schlecht! Die sehr guten Wertungen in der Fachpresse (im Durchschnitt um die 90%) tragen mit Sicherheit ihren Erfolg dazu bei, andererseits konnte sich Ubisoft natürlich auf eine treue Fangemeinde verlassen, die schon die Vorgänger gezockt haben. Übrigens auch so ein Spiel, dass ich irgendwann gerne spielen möchte – aber der Tag hat einfach keine 48 Stunden. Sauerei.

3. Wieso der Gizmondo eigentlich Mafia heissen sollte
(golem.de)
Es ist echt beeindruckend, was für eine Bande von Kriminellen sich in irgendeiner Form an der Entwicklung und Vermarktung des Gizmondo-Handhelds beteiligt hat. Stefan Eriksson, bekannt durch seine Ferrari-Schrottungsaktion in den USA, wurde in Schweden wegen versuchten Raubes und Erpressung zu eineinhalb Jahren Knast verurteilt. Gründer Carl Freer wurde in den USA mit mehreren illegalen Waffen verhaftet, sein neuer Geschäftspartner (eines Unternehmens namens Media Power) Mikael Ljungman sitzt ebenfalls in Haft und ist angeblich in einen schweren Betrugsfall in Dänemark verwickelt. Da mutet es schon fast lachhaft an, das Media Power einen Gizmondo 2 entwickeln wollte. Die Projekt-Website ist, wer hätte es gedacht, nicht mehr erreichbar.

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Jul 102009
 

1. „Ugly polygon „babes“ of yesteryear“
(gamesradar.com)
Freitag Abend, Zeit für ein bisschen Babewatch. Zu sehen gibt es 39 Damen in zwei Versionen: So, wie man sie am liebsten in Erinnerung behält und so, wie sie tatsächlich in pixeliger Art und Weise auf unseren Bildschirmen erschienen sind. Da ist doch die eine oder andere Horror-Ausgabe mit dabei…

2. „Perfektes Spiel statt perfekter Simulation“
(spiegel.de)
H. G. Wells: Ist uns allen als Autor von Krieg der Welten oder Die Zeitmaschine bekannt. Nebst zahlreichen weiteren Büchern war Wells aber auch ein begabter Spieledesigner – zwar nicht für digitale Games (gabs ja noch nicht), dafür aber für Strategie- und Rollenspiele. Damalige Spiele waren bestimmt vom militärischen Anspruch, möglichst exakt und genau zu sein. Was zur Folge hatte, dass sie gähnend langweilig waren. Anders Wells: „Der Game-Designer erkannte, dass der Entwickler eines Spiels ein anderes Ziel hat als Militärs beim Kriegsspiel. Wells wollte nicht die bestmögliche und extrem detaillierte Simulation sondern ein funktionierendes, also unterhaltendes und fesselndes Spiel schaffen.“

3. 3.7 Millionen USD für ein Anti-Raucher-Game
(gamepolitics.com)
You’re in the army now… wer schon mal Armeedienst leisten musste, der weiss: Es ist manchmal unerträglich mühsam, aber genau so oft einfach unerträglich langweilig. Deshalb ist Rauchen eine beliebte Beschäftigung. In der US Army stecken sich 38% der Soldaten regelmässig eine Kippe an. Zuviel, entschied die Army, und hat eine Forschungseinheit des Texas Medical Centers beauftragt, ein Anti-Raucher-Game zu entwickeln. Für $3.7 Millionen. W00t.

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Jul 092009
 

1. Fun Fact: Was hat Atari mit Doom zu tun?
(mediabiz.de)
Ganz einfach: Atari Deutschland ging vor einigen Wochen in Namco-Bandai auf. Die wiederum haben ein weitreichendes Distributionsabkommen mit Bethesda Softworks unterzeichnet. Bethesda gehört der ZeniMax-Media Gruppe, die vor einiger Zeit iD-Software und damit Doom aufgekauft hat. Heuer gehts in der Gamesbranche aber auch zu wie beim Fasching / Karneval / Fasnacht.

2. Command & Conquer 4 im Anmarsch
(vg247.com)
Nach diversen offensichtlichen Andeutungen und einer versehentlich veröffentlichten Ankündigung hat EA das Vorhaben „Command & Conquer 4 geheim halten“ abgebrochen. Die offizielle Pressemitteilung sieht einen 2010 Release vor, PC only. Richtig gelesen, Konsolen werden nicht bedient. Die Details gibts nach dem Jump.

3. „Eurogamer wählt…“
(eurogamer.de)
Eine spannende Serie von Eurogamer zum Thema Bundestagswahl (findet im September 09 statt, für alle Politik-Banausen). Die letzten Monate haben gezeigt, dass auf politischer Ebende nicht nur „Killerspielern“, sondern generell der Netzgeneration sehr wenig Vertrauen entgegen gebracht wird. Im Herbst haben (zumindest deutsche Bürger) die Möglichkeit, dass mit ihrem Wahlzettel zu ändern. Eurogamer stellt in seiner Serie „Eurogamer wählt…“ die grossen Parteien vor und zeigt auf, wie deren Positionen in Sachen Internet und Games sind.

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