Gute Nachrichten für hartnäckige Gamer: Immer mehr PS3 Spiele erhalten nachträglichen Trophy-Support. Kurzer Exkurs für alle, die beim Wort Trophy verständnislos den Kopf geschüttelt haben: Dabei handelt es sich um das Pendant zu Microsofts Erfolgen bzw. Achievements. Der Spieler wird für das Durchspielen und Erreichen spezieller Fähigkeiten/Levels/Items/Erfolge mit Trophies belohnt. Wie so oft im Leben wird man also für das Sammeln und Jagen belohnt, zudem stellt sich natürlich schnell ein Wettbewerbseffekt ein. Wer die meisten Trophies hat, hat auch den Längsten. Oder so.
Auf jeden Fall gehört bald auch Ferrari Challenge zu den PS3 Titeln, die Trophies unterstützen. Zusammen mit Uncharted: Drakes Fortune und dem bald erscheinenden PSN Game PixelJunk Eden schon fast ein Grund, die Sommerferien zu verlängern und ein paar Nächte durch zu zocken. Yay. (via eurogamer).
Leider sind die heute im Handel erhältlichen PS3 Konsolen nicht mehr abwärtskompatibel. Wieso Sony die 40 GB PS3s nicht einmal mit einer Software-Emulation ausgestattet hat, weiss wohl niemand so recht. Aber es gibt noch genügend User, die über eine japanische, amerikanische oder frühe 60-GB Variante der Konsole verfügen und damit auch PSOne und PS2 Spiele zocken können. Für diese treuen Gamerfreunde gibt es bei uns ab sofort die Rubrik ‘Oldies but Goldies’. Will meinen: Wir veröffentlichen jede Woche einen kurzen Bericht über ein älteres PSOne oder PS2 Game, dass es wirklich in sich hat und auf jeden Fall gezockt werden sollte – auch wenn man grafische Abstriche natürlich in Kauf nehmen muss. Und da sich diese Titel oft für ein paar wenige Euro ergattern lassen, gibts für wenig Geld sehr viel tolles Gameplay. Diese Woche: Black. Black ist der bisher einzige Shooter von Criterion, die in letzter Zeit vor allem mit Burnout Paradise von sich Reden machten. Die Story ist relativ wirr und im Prinzip völlig unwichtig, denn in Black geht es nur um eins: Einen schnellen Finger am Abzug. Pure Action, viele verschiedene Waffen und eine teilweise zerstörbare Umgebung ergeben im Mix eine wahre Ballerorgie, die kein Actionfan verpassen sollte. Ich habe noch kaum je ein Game getroffen, dass derart kompromisslos auf Schusswechsel setzte. Bei Black wird derart viel geschossen, dass ich mir während des Spielens doch tatsächlich die Frage stellen musste, wieso schiessen in Videospielen eigentlich so viel Spass macht. Eine Antwort habe ich nicht gefunden – aber es ist eine Tatsache, Black macht einfach Spass. Splitterndes Glass, Rauchfahnen von RPGs, Schleichtaktionen mit der schallgedämpften Pistole, Mähen mit der MP – Black entwickelt oft fast ein bisschen Spielhallen Flair, auch wenn die dargestellten Szenarien doch zu realistisch sind, um als Arcade durchzugehen.
Torrents sind nach wie vor eine beliebte Version des Dateiaustauschs. Wer grössere Dateien wie etwa Demos saugen möchte, bleibt mit der PS3 allerdings aussen vor, da man Torrents über den Browser nicht downloaden kann. Oder besser ‘konnte’, denn mit Torrentrelay.com wird dies möglich. Es reicht, sich eine Torrent-URL aufzuschreiben, diese auf besagter Website einzugeben und schon erhält man eine nette Liste von Dateien, die man ganz normal per Browser downloaden kann. Im Hintergrund übernimmt Torrentrelay die Funktion des Torrent-Programms.
Leider hat diese Variante auch einen Nachteil: Das für das Torrent-System im Prinzip überlebenswichtige “Geben & Nehmen” wird hier elegant umgangen. Will heissen: Ihr saugt nur, ladet aber gleichzeitig für die anderen User nichts hoch. Wenn das jeder machen würde, dann gäbe es gar keine Torrents mehr. Wir raten deshalb davon ab – oder noch besser, zu einem Yellow Dog Linux System für eure PS3. Dann klappt auch mit den Torrents ;)
Sony hat für PS3 Entwickler ein neues Schmackerl parat: Nämlich die Integration des YouTube API. Diese Schnittstelle ermöglicht es, YouTube direkt in Games einzubauen. Allerdings nicht zum Angucken der Videos, sondern zum Hochladen auf YouTube. User können also Highscores, Glanzleistungen, Speedruns und was man sonst der Community noch vor die Nase halten möchte, direkt aus dem Gamer heraus auf YouTube hochladen.
Bereits ausgestattet mit dem Feature ist der japanische Gratistitel Mainichi Issho (nur via PSN erhältlich). Vorausdenkende Zocker schielen jetzt natürlich auf LittleBigPlanet oder die nächste Ausgabe von Singstar, beides Games, für die sich die API Integration hervorragend eignen würde. Wobei Singstar den Video-Upload ja schon erlaubt, allerdings auf eine eigene Plattform (via youtube).
Auch fleissig am PSN Titel downloaden? Dann werft mal einen Blick auf dieses Statistik. An der Game Developers Conference 08 hat Sony die am häufigsten runtergeladenen Titel vom PSN Network veröffentlicht. Microsoft tut dies mittlerweile auf wöchentlicher Basis. Etwas überraschend ist der Titel flOw an erster Position. Auch Klassiker wie Mortal Kombat II haben es in die Liste geschafft. Die komplette Liste (via ps3fanboy):
flOw
Mortal Kombat II
Tekken 5 Dark Resurrection
PAIN
Warhawk
High Velocity Bowling
Super Stardust HD
Calling All Cars
Aquatopia
Everyday Shooter
Da bleibt einen doch glatt der Mund offen stehen. Dank einer PS3 mit installiertem Linux, einer Bluetooth Maus und Tastatur-Kombo sowie ein wenig Gebastel der Firma StreamMyGame genügen, um JEDES beliebige PC Game auf die PS3 zu streamen. Und natürlich auch, um scheinbar absolut flüssig zu spielen. Viel Magie ist nicht dahinter. Wer es dem Typen im Video gleich tun will, benötigt die oben genannten Utensilien, ein bisschen Geduld und gute Augen, um den Instruktionen zu folgen. Die Firma arbeitet übrigens daran, das Konzept auch auf das Internet zu übertragen. Die langsamen Upload Geschwindigkeiten hierzulande machen dem aber wahrscheinlich einen Strich durch die Rechnung. Abgesehen von diesem konkreten Beispiel zeigt StreamMyGame, was mit einer PS3 und Linux alles möglich ist. Zwar sind die läppischen 256 MB RAM ein echtes Hindernis, trotzdem steht mit der Konsole ein echter Computer neben dem TV. Und dank PlayTV kann man ja bald auch TV Programme digital aufnehmen. Media Center PC ahoi! ;) (via ps3fanboy).
Seit der CES 2008 ist bekannt, dass Sony eine weitere Verknüpfung von PS3 und PSP in Form des Filmtransfers ab Blu-ray Laufwerk anbieten will. PSP-Vault hat ein Update sowie einige Bilder dazu. Anders als wir behauptet haben wird der Film natürlich nicht on-the-fly umgerechnet, sondern ist bereits als Zugabe auf der Blu-ray vorhanden. Er wird dann lediglich, unter Nutzung der PS3, auf die PSP übertragen. Dazu schliesst man die PSP per USB an und kann im Menü die Übertragung anwählen. Man muss einen vierstelligen Code eingeben und die Datei wird auf die PSP geschickt. Es handelt sich um das H.264/MPEG-4 AVC Format, das höchste Qualität verspricht und wohl auch dementsprechend viel Speicherplatz benötigt. Leider ist noch unklar, ob der Transfer auch per Wifi geschehen kann, aber angesichts der Datenmenge ist USB sicher sowieso die bessere Wahl. Unten seht ihr die Schritte noch als Screenshots. Weiter zur Bildergalerie
So ganz nebenbei hat Sony auf der CES 2008 dem PC World Team eine geniale Neuerung vorgestellt, die wohl im Laufe des nächsten Jahres eingeführt werden soll. Und zwar wurde gezeigt, wie eine Blu-ray via PS3 ihren Weg auf die PSP findet. Nicht mit Remote Play wohl gemerkt, sondern zum Mitnehmen – also auf dem Memory Stick. Das bedeutet nichts anderes, als das man in Zukunft wohl jeden Blu-ray Film mit der PS3 auf ein PSP Format umrechnen lassen kann. Der Film ist dann mit ziemlicher Sicherheit schwer codiert, da er wohl sonst schnell im Internet landen würde. David Bishop von Sony dazu: “This way, you can have a portable copy you can take with you. There was always the promise of greater interactivity. You’ll see that coming in the new year.” Weitere Informationen hat man leider noch nicht verraten. Man kann aber davon ausgehen, dass im Falle einer solchen Funktion das Thema UMD definitiv gestorben ist (via IGN).
Der Service MP3Tunes ist nach eigenen Angaben nun auch für PS3 User offen. Damit ist es möglich, seine MP3 Sammlung online zu speichern, zu verwalten und natürlich auch zu streamen. Die Standard-Version ist kostenlos, eine Premium-Version erlaubt vollen Zugriff auf die Coversammlung sowie grössere MP3-Dateien. Wer also eine kleine Harddisk in seiner PS3 hat aber über eine brauchbare Internet-Verbindung verfügt, kann seine Musiksammlung so auch bequem via Internet und PS3 verwalten. Das klappt neu übrigens auch mit der Wii (via ps3updates).
Sony CEO Sir Howard Stringer hat in Tokyo einige interessante Aussagen zum Thema Kompatibilität und Remote Play gemacht. Laut ihm wird die PS3 in Zukunft nicht nur Content auf die PSP streamen, sondern auch auf Mobiltelefone. Logisch, dass dabei jeder gleich an das angebliche PSP Phone denkt, zu dem in letzter Zeit einige Gerüchte die entsprechende Küche verlassen haben. Laut Stringer sollen ab April 2008 erste Remote Funktionen für Handies funktionieren. Stringer wörtlich: “PlayStation Network next year puts us in the direct line of fire with Apple and Microsoft.” Aha, da hat aber jemand Grosses vor (via gizmodo).