Alle 21 Artikel zum Thema PS3 auf gamgea.com:
Die
Playstation 3 musste in den vergangenen Monaten enorm viel Kritik und apokalyptische Untergangsgesänge einstecken. Doch Fakt ist, dass die Konsole von Sony mit wuchtigen Exklusiv-Spielen gesegnet ist und Traditionsmarken ihr Eigen nennt, auf die die Konkurrenz nur mit neiderfüllten Blicken schielen kann.
God of War III zum Beispiel nimmt immer mehr an Gestalt an und scheint sich nach der Veröffentlichung des ersten Trailers in das erfolgsversprechende Fahrwasser zu begeben, was schon den Vorgängern zu einem Triumphzug erster Güte antrieb. So wie die ersten beiden Teil der Reihe die technischen Muskelspiele der PS2 aufscheinen ließen, so dürfte auch endlich die PS3 von der Expertise der Entwickler profitieren und sich in grafischen Gefilden tummeln, die ihr bisher versagt gewesen sind.
Im beeindruckende Trailer (nach dem Klick) seht ihr einen quicklebendigen Kratos, der agil, vital und muskelbepackt seinem üblichen Tagwerk nachgeht. Mit verbissener Miene und angespannten Muskeln wirft er sich in ein blutrot übertünchtes Massaker. Schön dass die Entwickler wieder die beliebten Chaos-Klingen zum unnachahmlichen Einsatz kommen lassen, die Kratos schon in den ersten Ablegern so gut einkleideten. Doch schaut euch selber diesen in typischer God of War-Manier geschnitten Video-Schnipsel an, der schon beim Erklingen der obligatorischen epischen Musik von einer Souveränität der Entwickler zeugt, die Reihe mit dem dritten Teil erfolgreich abzurunden. Irgendwann muss halt doch eine PS3 ins Haus. Auch wenn das noch Jahre dauern könnte…
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Stellt euch vor ihr lebt im “finsteren” Mittelalter und euer Kopf ist von technischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts durchdrungen. Irgend jemand ist hier im falschen Film – beziehungsweise im falschen Spiel.

Der Prince of Persia im Cel Shading Look: Eine Augenweide.
Nach dem fulminanten Sands of Time distanzierte sich die als Milchkuh zweckentfremdete Melkmaschinerie zusehends von den orientalisch und persisch angehauchten Wurzeln. Und verkam zu einer seelenlosen Reagenzglas-Geburt mit allerlei martialischem Kampfgeplänkel, das den grobkörnigen Charme eines Wrestling-Kämpfers in sich barg. Doch nach Jahren der inneren Einkehr können wir endlich frohlocken und in ein Abenteuer aus Tausendundeiner Nacht stürzen, so dass wir uns infolge der erzählerischen Sogwirkung wie in der großformatigen Märchenvorlage von allen Alltagsgegenständen abschotten können. Doch können wir das wirklich?
Das neue Prince of Persia weckte schon allein durch die Tatsache mein Interesse, dass sich die Entwickler besonders optisch von den Vorlagen abheben wollten. Der unnachahmliche und künstlerisch extrem wirkungsvolle Cel Shading -Look, der selbst dem konservativsten Spiel-Konzept neue Frische einhaucht, verpasste dem stagnativen Sackgassen-Leerlauf eine unbedingt notwendige Gesichtsfrische. Das Spiel erlangte in Sekundenbruchteilen knallrote Bäckchen. Und spätestens nach dem man erfuhr, dass sich der Prinz auf die lebensrettende Daueraufsicht einer gravitätischen Amazone stützt, wurden Erinnerungen an das zauberhafte ICO wach. Also, die Zeichen standen mehr als gut und man wickelte sich schon vorsorglich in eine gedämpft optimistische Erwartungshaltung ein.
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Wünsche gehen kurz vor Weihnachten doch noch in Erfüllung. Wer keinen leistungsfähigen und vor übermenschlichen Kräften strotzenden Rechenknecht sein Eigen nennt, der wird als eingefleischter RPG-Fan westlicher Prägung neidisch auf PC-User geschielt haben, die letztes Jahr in den Genuss des exzellenten Rollenspiels The Witcher gekommen sind und vor einigen Monaten in Form der aufgebohrten Enhanced Edition eine Extraportion an Inhalten und Optimierungen spendiert bekommen haben.

Doch die Zeit heilt alle Wunden, und das ungehobelte The Witcher, das keine Kontroversen scheute und mit einer Fantasy-Welt mit viel Gegenwind und Anzüglichkeiten faszinierte, soll in absehbarer Zeit auch für die Xbox 360 und die PS3 in Erscheinung treten. Für die Konsolenadaptionen tüfteln die Entwickler ein dynamischeres Kampfsystem aus, das mit neuen Animationen und anderen Verhaltensmuster auf Seiten der gegnerischen Streiter länger bei Laune halten soll. Eine neue detaillierte Engine soll nebenbei optische Akzente setzen, doch ob gehobene PC-Verhältnisse berührt oder gar übertroffen werden, bleibt letztlich abzuwarten. Außerdem dürfen wir uns auf eine Achievements-Unterstützung freuen.
Tolle Neuigkeiten, denn von epischen Rollenspiel-Spektakeln haben wir selbst nach Mammutprogrammen wie Fable II oder Fallout 3 nie genug.
(via gametrailers.com, worthPlaying.com, NeoGaf.com)
Japan kommt einmal mehr in den Genuss eines exklusiven Vorteils. Seit gestern ist dort nämlich ein Service namens
adhocParty in Betrieb. Er ermöglicht das Spielen von Games mit AdHoc Funktion über das Internet. Benötigt wird allerdings eine PS3, welche dank einer gratis erhältlichen Software den oder die Mitspieler simuliert. Anstatt dass die Daten von einer PSP im selben Raum kommen, erreichen sie einen via Internet über die PS3.
Angeblich soll der Service auch in den USA und evtl. auch Europa funktionieren, aber die Installation (nur auf japanisch) dürfte nicht ganz simpel sein. Zudem wird im Moment mit
Monster Hunter Portable 2nd G nur ein einziges Game unterstützt, dass hierzulande noch nicht einmal
veröffentlicht wurde. Wenigstens ist Support für weitere Titel angekündigt, darunter das in Japan ebenfalls sehr erfolgreiche
Phantasy Star Portable(via
pspfanboy).
Endlich passiert, was ich mir von Sony schon lange gewünscht habe. Mehr Interaktivität zwischen den beiden Plattformen – mehr Austausch zwischen Playstation Portable und PS3. Ich spreche von einer Koppelung der beiden Resistance Spiele, die bis dato unabhängig von einander für die beiden Systeme angekündigt waren. Unter Verwendung von Resistance Retribution (PSP) und Resistance 2 (PS3) lässt sich die Spieleerfahrung massiv verändern. Dazu reicht es laut Joystiq, die PSP an eine PS3 anzuschliessen, Resistance 2 zu starten und den Handheld mit dem Chimera Virus zu ‘infizieren’. Fortan geniesst man auch beim Zocken auf der PSP neue Fähigkeiten; etwa unlimitiertes Tauchen oder automatische Regenerierung der Gesundheit. Dank dieser neuen Features kann Nathan Hale, unser Resistance-Frontmann, nun auch neue Areale erreichen, die zuvor künstlich gesperrt waren.
Neue Waffen sowie eine neue Uniform gibts gratis oben drauf. Als wäre das nicht genug, verspricht Sony auch Anpassungen der Storyline. Das heisst, wenn man Hale via PS3 mit dem Virus infiziert, bemerken dies Gesprächspartner und reagieren entsprechend. Zu erwarten sind zwar keine kompletten Richtungswechsel in der Story, aber der Effekt ist trotzdem überraschend und spannend.
Ich bin mittlerweile überzeugt, dass Resistance Retribution für die PSP zu einem zentralen Werk wird. Sollte das Spiel einschlagen wie eine Bombe, dann hat das Signalwirkung – und bringt hoffentlich auch andere Hersteller dazu, die Fähigkeiten der beiden Systeme so optimal zu kombinieren. Well done, Sony!
Es ist nicht das erste Mal, dass wir von einer
Little Big Planet Ausgabe für die PSP hören. Bereits vor ein paar Monaten glaubte CVG davon zu wissen, konnte aber auch nicht mehr als eine angebliche Insiderquelle nennen. Stellt sich heraus: Das war entweder gut geraten, oder die Quelle ist tatsächlich verlässlich. Auf der englische Jobseite Datascope wird nämlich jetzt ein Programmierer gesucht, der an “exciting new LittleBigPlanet projects” mitarbeiten soll. Nicht nur das: “Ideal candidates will already have extensive experience of the PSP platform.” Sicher kein definitiver Beweis, aber ein interessanter Hinweis. Vor allem angesichts der Tatsache, dass Sony vor einigen Wochen die
vernetzte Zukunft ausgerufen hat. Und was würde wohl besser vernetzen als
Little Big Planet Levels, die man nicht nur auf der PS3, sondern auch auf der PSP downloaden und unterwegs zocken könnte? Ich kann mir keine bessere Kombination vorstellen. (via
pocketgamer.co.uk)
Es wird ein heisser PSP-Herbst heuer, erscheint doch die PSP 3000 bereits am 15. Oktober in Deutschland. Doch eine wesentlich interessantere Neuigkeit macht heute die Runde: Die PSP wird in Zukunft die Fähigkeit erhalten, ohne Schützenhilfe durch PC oder PS3 den Playstation Store unsicher zu machen. Sony Japan hat die gute Nachricht bestätigt.
Aber es geht noch besser: Über die PS3 wird es noch heuer möglich sein, mit der PSP Online-Multiplayer-Games zu zocken. Als erstes Spiel, welches diesen neuen Infrastructure-Modus unterstüzen wird, hat Sony das für Japan wichtige Monster Hunter Portable 2nd G angekündigt. Weitere Details zu den künftigen Online-Fähigkeiten der PSP und entsprechender Software sollen in naher Zukunft noch genannt werden. Von diesen Updates werden alle der mittlerweile erhältlichen Versionen der PSP profitieren können.
(via Maxconsole)
Okay, haltet euch fest, die Story ist wirklich gut. In St. Louis, USA, hat ein Mann einen EB Games Laden mit vorgehaltener Waffe überfallen. Er benötige dringend eine PS3. Nicht zum Spielen, sondern weil seine Familie gekidnappt wurde (Tipp: Ich hätte eine Xbox 360 verlangt, mit dem Netzweil kann man locker einen Kidnapper erschlagen). Warum er deshalb eine PS3 braucht, sagte er nicht. Die Angestellte tat wie geheissen und der Herr flüchtete, obwohl die Polizei 37 Sekunden (!) nach dem Notruf an Ort und Stelle war. Man merke: Der Typ könnte Usain Bolt gefährlich werden, so schnell wie der die Beine in die Hand genommen hat (und das erst noch mit einer PS3 unter dem Arm und einer Knarre in der Hand).
Anyway: Wie’s halt so ist mit dummen Verbrechern, auch dieser wurde trotz seiner sagenhaften Schnelligkeit gefasst. Stelle sich heraus: Der Mann hat tatsächlich eine Familie, in Gefahr war diese aber nie. Ob ihn die Kinder zum PS3 Raub angestiftet haben, ist unklar ;) (via
kotaku).
Tomonobu Itagaki, welcher das Team Ninja bei Tecmo im Juni verließ, hat in einem Interview etwas interessantes zur Programmierung der PS3 erzählt. Die PS3 gilt ja aufgrund ihres Cell-Prozessors nicht unbedingt als leicht zu bändigende Konsole. Um so mehr verwundert es, wenn Itagaki nun meint, die Spielentwicklung gehe dafür einfacher vonstatten, als damals die Entwicklung von Spielen fürs NES. Wir haben es ja schon immer gewusst! ;)
Sein Statement im Wortlaut: “One more thing I would add is that I don’t think that developing for the PS3 is hard at all. It was much harder developing for the Famicom. It’s true. I mean, give someone who’s developing for the PS3 a Famicom and see if they can make a game for it. They won’t be able to. Yeah, that’ll prove it. We’ll bet a drink on it.”
(via 1up)
Ja, sie sind etwas speziell, unsere asiatischen Freunde. Während man sich hier als Gamer (Casual Games mal ausgenommen) immer noch als etwas schräge Spezies wähnt, sind Spiele in Japan, Korea & Co. weitaus mehr verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert. Das jüngste Beispiel stammt aus dem Land der aufgehenden Sonne und betrifft
Afrika. Genau, das Wildtier-Beobachtungs-Spektakel, das
bei uns nicht erscheint. Das Excel Hotel Tokyu in Handea bietet nämlich extra für den Release des Games eine Promoaktion an. Kunden, die in einem der mit High-Def-Beamer ausgestatteten Zimmer übernachten, können dort auf Leinwand
Afrika spielen – für knapp 120 EUR pro Nacht. Im Doppelzimmer bezahlt man gar je 93 EUR pro Person. Und weil auch Gamer ab und zu mal Hunger bekommen, gibts für weitere 24 Euronen ein “Savannen-Mahl” mit Hamburger, Gemüse und grilliertem Seafood. Wo man in der Savanne Meeresfrüchte herbekommt, ist mir zwar schleierhaft; trotzdem möchte ich seit heute in Japan leben (via
kotaku).