Der PSP-3000 LCD ist offenbar doch nicht so toll; Japaner kaufen trotzdem
Seit knapp einer Woche ist die PSP-3000 offiziell im Handel erhältlich. Das wohl wichtigste Verkaufsargument, besonders für bestehende User, ist der neue Screen: besser, heller, klarer. Das Verdikt vieler Kunden scheint aber ganz anders zu lauten: Zwar ist das bei den früheren Versionen vorhandene Ghosting (also die Schlieren bei bewegten Bildern) verschwunden, dafür zeigen die neuen LCDs feine Streifen – auf dem Bild oben gut erkennbar. Die Screenshots wurden im US-Playstation Forum gepostet; der Autor behauptet gar, zum Spielen sei die PSP-2000 aufgrund dieser Macken geeigneter.
Sony Japan hat sich beim Tech-Blog Engadget bereits gemeldet und meint, es handle sich um ein “Feature” der neuen LCDs. Kein Software-Problem also und deswegen auch nicht lösbar. Wie sind eure Erfahrungen mit dem neuen Screen? Sind jemandem die Interlace-Streifen bereits aufgefallen, oder stören sie beim Alltagsgebrauch nicht?
Übrigens: In Japan scheint sich niemand für die Problemchen der neuen LCDs zu interessieren. Dort hat Sony laut Kotaku innerhalb von vier Tagen über 140′000 Exemplare der neuen PSP Brite abgesetzt. Noch erstaunlicher: Wohl aufgrund von Aktionen und Angeboten wurden im gleichen Zeitraum gar über 155′000 Einheiten der älteren PSP 1000 und 2000 verkauft.

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