Sony sieht die Zukunft vernetzt
Man muss kein Professor sein um zu sehen, dass die Zukunft noch mehr Vernetzung bringt. Nicht nur im Internet, sondern auch unter den Geräten selbst. Ein erstes, gutes Beispiel ist Remote Play, die Verbindung von Sonys PSP und PS3. Dass die Vernetzung aber noch viel mehr beinhaltet, als nur sinnvolles Kombinieren von Gamekonsolen, zeigte Sony’s COO Stan Glasgow heute anhand einer Präsentation. Bilder davon waren offenbar schon vor einer Woche versehentlich im Internet gelandet und suggerierten, dass Sony seinen kommenden Blockbuster Hancock eventuell noch vor dem DVD/Blu-ray Release aufs Internet bringen könnte. Die Idee: Sämtliche Sony Produkte, von Kameras über die Playstation Familie bis hin zu Bravia Fernsehern sollen bis in zwei, drei Jahren komplett vernetzt sein. Festgelegte Standards würden dafür sorgen, dass man sich als User nicht mehr gross Gedanken machen muss, wie und ob ein Film oder Musik auf welchem Produkt funktioniert. Ein Beispiel ist die bereits doppelt (PSP, PS3) eingesetzte XrossMediaBar (XMB), die genau einer dieser neuralgischen Punkte (nämlich die Bedienung) betrifft. Zwar erwähnte Glasgow das nicht konkret, aber ein System wie die XMB wäre durchaus auch auf Handies oder als Betriebssystem für TVs einsetzbar.
Für den User würde dies bedeuten: Mediale Produktionen von Sony, wie eben Hancock, wären sowohl als Download wie auch als Blu-ray verfügbar und würden auf sämtlichen Plattformen gleichermassen nutzbar sein bzw. sich hin- und her transferieren lassen (via techtree).

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